Hier finden Sie laufend Updates, die für Sie relevant sind. Aktuell gehaltene Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Mitglieder von Physio Austria hier.

Update - Stand 8. November 2021

2. Novelle der 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (3. COVID-19-MV)

A) Änderungen betreffend „Nachweis(e) einer geringeren epidemiologischen Gefahr“ sog. „G-Nachweise“

Mit 8. November 2021 sind SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, welche in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden sowie Nachweise über neutralisierende Antikörper, die nicht älter als 90 Tage sind, nicht mehr als 3-G Nachweis gemäß § 1 Abs. 2 Z 4 (1. Novelle der 3.COVID-19-MV) gültig.

Mit 6. Dezember 2021 tritt die Verkürzung der Gültigkeitsdauer des 1-G Nachweises von 360 auf 270 Tage in Kraft. Davon betroffen sind vor allem Zweitimpfungen sowie „Booster-Impfung“ (weitere CoV-Impfung nach dem Erst- oder Zweitstich).

Bis einschließlich dem 5. Dezember 2021 gilt für den 2-G Nachweis (Geimpft oder Genesen) eine vierwöchige Übergangsfrist. Innerhalb dieses Zeitraumes gilt bereits eine Impfung (Erstimpfung) mit zusätzlichen PCR-Test als gültige Nachweisform.

B) Für PhysiotherapeutInnen, deren MitarbeiterInnen und die weiteren Leistungserbringer von Gesundheitsdienstleistungen gelten ab dem 15. November 2021 folgende Änderungen: Für Mitarbeiter/Innen und Betreiber/Innen gilt gleichermaßen die Pflicht zur Vorlage eines

  • 2-G Nachweises (d. h. Nachweis, dass man geimpft oder genesen ist), wenn ein solcher nicht vorgewiesen werden kann, ist ein
  • Nachweis einer befugten Stelle (Teststraße, Apotheke etc.) in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test), dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen.

Liegt ein 2-G Nachweis vor, dann ist in eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS) in geschlossenen Räumen zu tragen. Wird ein PCR-Test beigebracht, muss verpflichtend eine FFP2-Maske getragen werden. Angemerkt wird, dass bei Betreten bzw. punktueller Nutzung anderer Örtlichkeiten (z.B. Kletterhallen, Schwimmbäder, Fitness,- und Freizeiteinrichtungen) die keine physiotherapeutische Praxis darstellen, dennoch die jeweiligen obig genannten Regelungen zur Anwendung gelangen sowie zusätzlich auch die spezifischen Schutzvorkehrungen dieser Örtlichkeiten zu berücksichtigen sind.

Diese neue Regelung tritt erst nach einer Übergangsfrist (ab dem 15. November 2021) in Kraft. Bis zum 14. November gilt daher die alte Rechtslage (3-G-Pflicht und insbesondere die Zulässigkeit von Antigen-Testungen einer befugten Stelle als Nachweisform)! Hierzu verweisen wir auf unsere Darstellung vom 27. Oktober 2021

C) PatientInnen und Begleitpersonen Für PatientInnen und Begleitpersonen besteht auch nach Inkrafttreten der 2. Novelle zur 3. Covid-19-MV weiterhin unverändert keine Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G- Nachweises. PatientInnen und Begleitpersonen müssen jedoch durchgehend eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen tragen.

08.11.2021
Update - Stand 27. Oktober 2021, 10:26 Uhr

Mit 1. November 2021 tritt die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (3. COVID-19-MV) in Kraft. Diese bringt auch Neuerungen hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen bzgl. der physiotherapeutischen Berufsausübung mit sich. Die relevanten Regelungen für Ihre Berufsausübung haben wir für Sie zusammengefasst und stehen hier für Sie zum Download bereit (und im Menü rechts).

Stand 27. Oktober 2021, 10:26 Uhr

27.10.2021
Update - Stand 27. September 2021, 11:59 Uhr

Derzeit keine Ausnahme beim Tragen der Maske bei Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit In Anbetracht der neuen Regelungen hat Physio Austria erneut beim Krisenstab angefragt, ob auch mit der 2. COVID-19 Maßnahmenverordnung die Ausnahme für das Tragen einer Maske im Falle einer Einschräkung der Leistungsfähigkeit in Analogie zu den Regelungen im Sportbereich (siehe Infomation von 28. Mai auf der Webseite von Physio Austria) herangezogen werden kann. Dies hat der Krisenstab (S5 Krisenstab COVID-19) mit Mail von 22. September wie folgt beantwortet und damit diese Ausnahme nicht wieder bestätigt:

"Während der Erbringung einer Gesundheitsdienstleistung (dies gilt auch für physiotherapeutische Behandlungen) entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske oder einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung für Patient:innen, wenn dies aus therapeutisch-pädagogischen Gründen notwendig ist. Generell gilt für Patient:innen sowie für Besucher:innen und Begleitpersonen die Verpflichtung an Orten an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, dies kommt jedoch nicht zu tragen, wenn das Infektionsrisiko durch andere geeignete Maßnahmen minimiert wird. Für Therapeut:innen gilt gemäß §11 Abs. 3 in geschlossenen Räumen die Verpflichtung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wenn der 3-G-Nachweis seine Gültigkeit überschritten hat, ist bei Kontakt mit Patient:innen eine FFP2-Maske zu tragen.

An dieser Stelle möchten wir auch erwähnen, dass Personen, denen es aufgrund von gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann eine FFP2-Maske zu tragen, stattdessen auf einen Mund-Nasen-Schutz oder wenn dies auch nicht zumutbar ist auf eine sonstige nicht eng anliegende den Mund- und Nasenbereich abdeckende Schutzvorrichtung zurückgreifen können. Sollte auch dies nicht möglich sein, sind betroffene Personen von dieser Verpflichtung ausgenommen. Dieser Umstand muss jedoch durch eine:n in Österreich oder EWR zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Arzt/Ärztin ausgestellte Bestätigung nachgewiesen werden."

27.09.2021
Update - Stand 15. September 2021, 10:34 Uhr

Mit 15. September 2021 tritt die 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung (2. COVID-19-MV) in Kraft. Diese bringt ab 15. September 2021 auch Neuerungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen der physiotherapeutischen Berufsausübung mit sich. Die relevanten Regelungen für Ihre Berufsausübung haben wir für Sie zusammenfasst. Sie können diese Information hier abrufen.

15.09.2021
Update - Stand 9. September 2021, 10:18 Uhr

Die FAQ zum Thema, ob Gruppen derzeit abgehalten werden können, wurde aktualisiert. Sie ist in unserem https://www.physioaustria.at/faq abrufbar. Hier finden Sie direkt zur Antwort auf diese Frage.

09.09.2021
Update - Stand 19. August 2021, 9:18 Uhr

Die Abteilung Kommunikation Corona Schutzimpfung im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz bat uns, Ihnen Informationen weiterzugeben. Dieser Bitte kommen wir hiermit nach. Die E-Mail des Ministeriums finden Sie als Dokument hier.

19.08.2021
Update - Stand 27. Juli 2021, 11:21 Uhr

Wir hatten bereits am 5. Juli von geplanten Anpassungen beim Formular für den analogen Testnachweis des Sozialministeriums berichtet. Das Sozialministerium hat nunmehr die Formulare für den analogen Test-Nachweis adaptiert veröffentlicht. Unverändert können Sie die Formulare, die durch das Sozialministerium zu diesen Zweck weiterhin zur Verfügung gestellt werden, unter dem bisherigen Link unter der Rubrik "Allgemeine Fachinformationen" für Ihre Verwendung abrufen.

Auch nach Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes bleibt für PhysiotherapeutInnen die Qualifikation als befugte Stelle weiterhin bestehen! Geändert wird lediglich die Formulierung des Testergebnisses: Der Begriff „positiv“ wird durch „nachweisbar“ und der Begriff „negativ“ durch „nicht nachweisbar“ ersetzt und dadurch den Vorgaben auf europäischer Ebene angepasst. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dieser analoge Testnachweis (Formular des Sozialministeriums), welcher die Durchführung einer Antigen-Testung einer befugten Stelle sowie das Testergebnis bescheinigt, derzeit auch weiterhin trotz Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes gültig ist und als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr innerhalb Österreichs herangezogen werden kann.

27.07.2021
Update - Stand 7. Juli 2021, 16:01 Uhr

Ausschließlich für das Bundesland Wien gilt derzeit zusätzlich eine Sonderregelung – die Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung 2021 – mit der bis einschließlich 31. August 2021 insbesondere die „3G“-Regel und weitere Schutzmaßnahmen in bundesweit gelockerten Bereichen beibehalten werden.

Lesen Sie mehr in diesem Dokument.

07.07.2021
Update - Stand 5. Juli 2021, 13:23 Uhr

Freiberufliche PhysiotherapeutInnen sind auch nach dem Inkrafttreten der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung als für die Durchführung von Antigen-Testungen befugte Stelle gemäß Epidemiegesetz 1950 anzusehen und sind daher gemäß § 1 Abs. 2 Z. 2 der aktuellen Verordnung ausdrücklich berechtigt, Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr (dh. Nachweise über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf) auszustellen. Der bereits bestehende analoge Testnachweis (Formular des Sozialministeriums), welcher die Durchführung einer Antigen-Testung einer befugten Stelle sowie das Testergebnis bescheinigt, ist derzeit auch weiterhin trotz Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes gültig und kann als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr herangezogen werden.

Zur Fragestellung wie und wann entsprechend der Umsetzung des Grünen Passes die Anbindung der als "berechtigte Stelle" testenden freiberuflichen gehobenen MTDs an die elektronische Erfassung und Ausstellung des QR-Codes erfolgen würde, erging die entsprechend urgierende Nachfrage an den Krisenstab als zentrale Anfrage durch MTD-Austria. Die folgende Antwort des Krisenstabs war Ergotherapie Austria so freundlich, uns zeitnahe nach Erhalt zur Verfügung zu stellen. Demnach behält das Ministerium die derzeitige Regelung bei wie es in der Information an niedergelassene Gesundheitsberufe formuliert: "Eine Anbindung an das epidemiologische Meldesystem (EMS) von freiberuflich tätigem Gesundheitspersonal, welches zur Testung und Ausstellung von offiziellen Testnachweisen gemäß Epidemiegesetz  1950 befugt ist, ist nicht vorgesehen." Quelle: Sozialministerium. Damit ist kein Einschnitt in die Berufsausübung, Testung und auch Kompetenz der MTD-Berufsangehörigen verbunden. Die Erleichterung der Berufsausübung beim Testen bleibt erhalten.

Originalzitat der Auskunft des Krisenstabs an Ergotherapie Austria:

"Sehr geehrte [...],

es gab keine Änderung der pandemiebezogenenen berufsrechtlichen Bestimmungen. Testzertifikaten im Rahmen des Grünen Passes können nur von Stellen ausgestellt werden, welche an die elektronische Testplattform angebunden sind. Sind sie das nicht, können nur die bisher bestehenden Testnachweise ausgestellt werden. Diese gelten zwar innerhalb Österreichs als Nachweis der geringen epidemiologischen Gefahr und im Sinne der COVID-19-Einreiseverordnung, sind jedoch keine EU-konforme Zertifikate.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

S5 Krisenstab COVID-19"

Auch nach Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes bleibt die Qualifikation als befugte Stelle weiterhin bestehen! Geändert wird lediglich die Formulierung des Testergebnisses: Der Begriff „positiv“ wird durch „nachweisbar“ und der Begriff „negativ“ durch „nicht nachweisbar“ ersetzt und dadurch den Vorgaben auf europäischer Ebene angepasst. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass trotz der angekündigten Änderungen für den Testnachweis dennoch alle bisher üblichen Dokumente aus Phase 1 gültig sind.

Zum heutigen Tag - 5. Juli 2021 - sind jedoch nach unserem Kenntnisstand noch keine adaptieren Formulare für den Test-Nachweis durch das Sozialministerium veröffentlicht worden. Die Formulare, die durch das Sozialministerium zu diesen Zweck weiterhin zur Verfügung gestellt werden (stammend aus April 2021), können Sie unter dem folgenden Link unter der Rubrik "Allgemeine Fachinformationen" für Ihre Verwendung abrufen.

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt für zur Durchführung von Testungen berechtigten freiberuflich tätige Gesundheitsberufe unverändert die folgenden Informationen zur Verfügung über die "Umgangsweise von freiberuflich tätigem Gesundheitspersonal mit Antigen-Testergebnissen" unter diesem Link zur Verfügung.

05.07.2021
Update - Stand 1. Juli 2021, 07:52 Uhr

Wir haben mit der ÖGK als auch mit der BVAEB über die Situation der weiterhin aufrechten Aussetzung der Bewilligungspflicht durch diese beiden Sozialversicherungsträger ausgetauscht und wir dürfen daher erwartungsgemäß auch weiterhin die unveränderte Gültigkeit unserer mit beiden Trägern akkordierten Information bestätigen - eine Rücknahme dieser pandemiebedingten Maßnahme ist derzeit nicht absehbar und auch nicht im Gespräch. Die im März 2020 durch die ÖGK als auch die BVAEB im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beschlossene Maßnahme der bundesweiten Aussetzung der Bewilligungspflicht bleibt bis auf Widerruf weiterhin in Geltung. Wir werden Sie wie bisher sobald uns Änderungen bekannt gegeben werden umgehend zum Zeitpunkt der Wiedereinführung der Bewilligungspflicht auf unserer website informiert halten.

01.07.2021