Hier finden Sie laufend Updates, die für Sie relevant sind. Aktuell gehaltene Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Mitglieder von Physio Austria hier.

Update - Stand 27. September 2021, 11:59 Uhr

Derzeit keine Ausnahme beim Tragen der Maske bei Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit In Anbetracht der neuen Regelungen hat Physio Austria erneut beim Krisenstab angefragt, ob auch mit der 2. COVID-19 Maßnahmenverordnung die Ausnahme für das Tragen einer Maske im Falle einer Einschräkung der Leistungsfähigkeit in Analogie zu den Regelungen im Sportbereich (siehe Infomation von 28. Mai auf der Webseite von Physio Austria) herangezogen werden kann. Dies hat der Krisenstab (S5 Krisenstab COVID-19) mit Mail von 22. September wie folgt beantwortet und damit diese Ausnahme nicht wieder bestätigt:

"Während der Erbringung einer Gesundheitsdienstleistung (dies gilt auch für physiotherapeutische Behandlungen) entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske oder einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung für Patient:innen, wenn dies aus therapeutisch-pädagogischen Gründen notwendig ist. Generell gilt für Patient:innen sowie für Besucher:innen und Begleitpersonen die Verpflichtung an Orten an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, dies kommt jedoch nicht zu tragen, wenn das Infektionsrisiko durch andere geeignete Maßnahmen minimiert wird. Für Therapeut:innen gilt gemäß §11 Abs. 3 in geschlossenen Räumen die Verpflichtung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wenn der 3-G-Nachweis seine Gültigkeit überschritten hat, ist bei Kontakt mit Patient:innen eine FFP2-Maske zu tragen.

An dieser Stelle möchten wir auch erwähnen, dass Personen, denen es aufgrund von gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann eine FFP2-Maske zu tragen, stattdessen auf einen Mund-Nasen-Schutz oder wenn dies auch nicht zumutbar ist auf eine sonstige nicht eng anliegende den Mund- und Nasenbereich abdeckende Schutzvorrichtung zurückgreifen können. Sollte auch dies nicht möglich sein, sind betroffene Personen von dieser Verpflichtung ausgenommen. Dieser Umstand muss jedoch durch eine:n in Österreich oder EWR zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Arzt/Ärztin ausgestellte Bestätigung nachgewiesen werden."

27.09.2021
Update - Stand 15. September 2021, 10:34 Uhr

Mit 15. September 2021 tritt die 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung (2. COVID-19-MV) in Kraft. Diese bringt ab 15. September 2021 auch Neuerungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen der physiotherapeutischen Berufsausübung mit sich. Die relevanten Regelungen für Ihre Berufsausübung haben wir für Sie zusammenfasst. Sie können diese Information hier abrufen.

15.09.2021
Update - Stand 9. September 2021, 10:18 Uhr

Die FAQ zum Thema, ob Gruppen derzeit abgehalten werden können, wurde aktualisiert. Sie ist in unserem https://www.physioaustria.at/faq abrufbar. Hier finden Sie direkt zur Antwort auf diese Frage.

09.09.2021
Update - Stand 19. August 2021, 9:18 Uhr

Die Abteilung Kommunikation Corona Schutzimpfung im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz bat uns, Ihnen Informationen weiterzugeben. Dieser Bitte kommen wir hiermit nach. Die E-Mail des Ministeriums finden Sie als Dokument hier.

19.08.2021
Update - Stand 27. Juli 2021, 11:21 Uhr

Wir hatten bereits am 5. Juli von geplanten Anpassungen beim Formular für den analogen Testnachweis des Sozialministeriums berichtet. Das Sozialministerium hat nunmehr die Formulare für den analogen Test-Nachweis adaptiert veröffentlicht. Unverändert können Sie die Formulare, die durch das Sozialministerium zu diesen Zweck weiterhin zur Verfügung gestellt werden, unter dem bisherigen Link unter der Rubrik "Allgemeine Fachinformationen" für Ihre Verwendung abrufen.

Auch nach Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes bleibt für PhysiotherapeutInnen die Qualifikation als befugte Stelle weiterhin bestehen! Geändert wird lediglich die Formulierung des Testergebnisses: Der Begriff „positiv“ wird durch „nachweisbar“ und der Begriff „negativ“ durch „nicht nachweisbar“ ersetzt und dadurch den Vorgaben auf europäischer Ebene angepasst. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dieser analoge Testnachweis (Formular des Sozialministeriums), welcher die Durchführung einer Antigen-Testung einer befugten Stelle sowie das Testergebnis bescheinigt, derzeit auch weiterhin trotz Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes gültig ist und als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr innerhalb Österreichs herangezogen werden kann.

27.07.2021
Update - Stand 7. Juli 2021, 16:01 Uhr

Ausschließlich für das Bundesland Wien gilt derzeit zusätzlich eine Sonderregelung – die Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung 2021 – mit der bis einschließlich 31. August 2021 insbesondere die „3G“-Regel und weitere Schutzmaßnahmen in bundesweit gelockerten Bereichen beibehalten werden.

Lesen Sie mehr in diesem Dokument.

07.07.2021
Update - Stand 5. Juli 2021, 13:23 Uhr

Freiberufliche PhysiotherapeutInnen sind auch nach dem Inkrafttreten der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung als für die Durchführung von Antigen-Testungen befugte Stelle gemäß Epidemiegesetz 1950 anzusehen und sind daher gemäß § 1 Abs. 2 Z. 2 der aktuellen Verordnung ausdrücklich berechtigt, Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr (dh. Nachweise über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf) auszustellen. Der bereits bestehende analoge Testnachweis (Formular des Sozialministeriums), welcher die Durchführung einer Antigen-Testung einer befugten Stelle sowie das Testergebnis bescheinigt, ist derzeit auch weiterhin trotz Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes gültig und kann als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr herangezogen werden.

Zur Fragestellung wie und wann entsprechend der Umsetzung des Grünen Passes die Anbindung der als "berechtigte Stelle" testenden freiberuflichen gehobenen MTDs an die elektronische Erfassung und Ausstellung des QR-Codes erfolgen würde, erging die entsprechend urgierende Nachfrage an den Krisenstab als zentrale Anfrage durch MTD-Austria. Die folgende Antwort des Krisenstabs war Ergotherapie Austria so freundlich, uns zeitnahe nach Erhalt zur Verfügung zu stellen. Demnach behält das Ministerium die derzeitige Regelung bei wie es in der Information an niedergelassene Gesundheitsberufe formuliert: "Eine Anbindung an das epidemiologische Meldesystem (EMS) von freiberuflich tätigem Gesundheitspersonal, welches zur Testung und Ausstellung von offiziellen Testnachweisen gemäß Epidemiegesetz  1950 befugt ist, ist nicht vorgesehen." Quelle: Sozialministerium. Damit ist kein Einschnitt in die Berufsausübung, Testung und auch Kompetenz der MTD-Berufsangehörigen verbunden. Die Erleichterung der Berufsausübung beim Testen bleibt erhalten.

Originalzitat der Auskunft des Krisenstabs an Ergotherapie Austria:

"Sehr geehrte [...],

es gab keine Änderung der pandemiebezogenenen berufsrechtlichen Bestimmungen. Testzertifikaten im Rahmen des Grünen Passes können nur von Stellen ausgestellt werden, welche an die elektronische Testplattform angebunden sind. Sind sie das nicht, können nur die bisher bestehenden Testnachweise ausgestellt werden. Diese gelten zwar innerhalb Österreichs als Nachweis der geringen epidemiologischen Gefahr und im Sinne der COVID-19-Einreiseverordnung, sind jedoch keine EU-konforme Zertifikate.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

S5 Krisenstab COVID-19"

Auch nach Umsetzung der Phase 2 des Grünen Passes bleibt die Qualifikation als befugte Stelle weiterhin bestehen! Geändert wird lediglich die Formulierung des Testergebnisses: Der Begriff „positiv“ wird durch „nachweisbar“ und der Begriff „negativ“ durch „nicht nachweisbar“ ersetzt und dadurch den Vorgaben auf europäischer Ebene angepasst. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass trotz der angekündigten Änderungen für den Testnachweis dennoch alle bisher üblichen Dokumente aus Phase 1 gültig sind.

Zum heutigen Tag - 5. Juli 2021 - sind jedoch nach unserem Kenntnisstand noch keine adaptieren Formulare für den Test-Nachweis durch das Sozialministerium veröffentlicht worden. Die Formulare, die durch das Sozialministerium zu diesen Zweck weiterhin zur Verfügung gestellt werden (stammend aus April 2021), können Sie unter dem folgenden Link unter der Rubrik "Allgemeine Fachinformationen" für Ihre Verwendung abrufen.

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt für zur Durchführung von Testungen berechtigten freiberuflich tätige Gesundheitsberufe unverändert die folgenden Informationen zur Verfügung über die "Umgangsweise von freiberuflich tätigem Gesundheitspersonal mit Antigen-Testergebnissen" unter diesem Link zur Verfügung.

05.07.2021
Update - Stand 1. Juli 2021, 07:52 Uhr

Wir haben mit der ÖGK als auch mit der BVAEB über die Situation der weiterhin aufrechten Aussetzung der Bewilligungspflicht durch diese beiden Sozialversicherungsträger ausgetauscht und wir dürfen daher erwartungsgemäß auch weiterhin die unveränderte Gültigkeit unserer mit beiden Trägern akkordierten Information bestätigen - eine Rücknahme dieser pandemiebedingten Maßnahme ist derzeit nicht absehbar und auch nicht im Gespräch. Die im März 2020 durch die ÖGK als auch die BVAEB im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beschlossene Maßnahme der bundesweiten Aussetzung der Bewilligungspflicht bleibt bis auf Widerruf weiterhin in Geltung. Wir werden Sie wie bisher sobald uns Änderungen bekannt gegeben werden umgehend zum Zeitpunkt der Wiedereinführung der Bewilligungspflicht auf unserer website informiert halten.

01.07.2021
Update - Stand 29. Juni 2021, 15:36 Uhr

Mit 01. Juli 2021 tritt die 2. COVID-19-Öffnungsverordnung (2. COVID-19-Öffnungsverordnung) in Kraft. Diese nunmehr 2. COVID-19-ÖV bringt ab 01. Juli 2021 in ihrer Stammfassung auch Neuerungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen der physiotherapeutischen Berufsausübung mit sich. Die relevanten Regelungen für Ihre Berufsausübung haben wir für Sie wie gewohnt in einer praxinahen Darstellung zusammenfasst. Sie können diese Information hier abrufen.

29.06.2021
Update - Stand 24. Juni 2021, 14:03 Uhr

Nach den bereits mehrfach erfolgten medialen Ankündigungen wurde am 17.06.2021 in der Plenumssitzung des Nationalrates über den sogenannten "Corona-Bonus" ein Beschluss gefasst, nachdem der Gesundheitsausschuss in seiner Sitzung am 08.06.2021 dies per Beschluss befürwortet hatte. Entsprechend dem NR-Beschluss vom 17.06.2021 soll als Grundlage für diesen Bonus das Bundesgesetz (Pflegefondsgesetz und COVID-19-Zweckzuschussgesetz) hierfür geändert werden.

Diese geplanten Gesetzesänderungen bewirken, dass ein Kostenbeitrag des Bundes von durchschnittlich 500 Euro pro Person für Betreuungs- und Pflegekräfte, Gesundheitspersonal und Reinigungspersonal in Spitälern geleistet wird.  Als ZuwendungsempfängerInnen sind ausschließlich Personen definiert, die im Rahmen der Versorgung von an Covid-19 erkrankten PatientInnen in Krankenanstalten oder bei im Auftrag von Ländern oder Gemeinden vorübergehend eingerichteten medizinischen Versorgungseinrichtungen für an COVID-19 Erkrankte und Krankheitsverdächtige (Barackenspitäler) oder bei Einrichtungen, die vorwiegend der stationären Rehabilitation dienen, beschäftigt sind oder beschäftigt waren. Mit dieser bereits als Erweiterung in der Sitzung erfolgten Beschlussfassung über die BonusempfängerInnen habe man vor allem jene Personen berücksichtigt, welche im unmittelbaren Kontakt mit den an COVID-19 erkrankten PatientInnen stehen. PhysiotherapeutInnen, die in einem Angestelltenverhältnis tätig sind, empfehlen wir, sich mit der Führung der jeweiligen Einrichtung in Verbindung zu setzen, da der Einsatz des/der jeweiligen Angestellten immer ganz individuell zu beurteilen ist.

Die Entscheidung darüber, für welchen Personenkreis dieser Bonus geschaffen werden sollte, führte in der Plenumssitzung zu umfassenden Diskussionen. Dabei wurden auch mehrere Entschließungsanträge gestellt, die auch darauf abzielten, dass bei der Zuteilung des Corona-Bonus alle Beschäftigten Berücksichtigung finden, die das Gesundheitssystem "am Laufen" halten. In der Abstimmung konnte hierfür jedoch keine politische Mehrheit erreicht werden, sodass es zu keiner weitergehenden Erweiterung des Kreises der BonusempfängerInnen kommt. Mangels einer solchen Erweiterung kann der gesamte niedergelassene Gesundheitsbereich (dazu zählen auch die freiberuflich tätigen PhysiotherapeutInnen) diese Bonusleistung nicht in Anspruch nehmen.

24.06.2021