Hier finden Sie laufend Updates, die für Sie relevant sind. Aktuell gehaltene Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Mitglieder von Physio Austria hier.

Update - Stand 25. Jänner 2022

Am 12. Dezember 2021 ist die 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (6. COVID- 19-SchuMaV) in Kraft getreten, welche vorerst bis zum 30. Jänner 2022 in Geltung ist. Die 6. COVID-19-SchuMaV wurde bereits mehrfacht novelliert, seit dem 21. Jänner ist bereits die 7. Novelle in Kraft. Für die physiotherapeutische Berufsausübung sind in der gegenständlichen Verordnung sowie in den Novellierungen derselben keine expliziten Änderungen vorgesehen. Dennoch erlauben wir uns, auf die wichtigsten der aktuell gültigen COVID-Schutzmaßnahmen hinzuweisen:  

  • seit dem 11. Jänner 2022 gilt eine FFP2-Maskenpflicht im Freien, sofern der verordnete Mindestabstand von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen bestehen für die engsten Angehörigen (Kinder, Partner, Geschwister) sowie bei einem kurzzeitigen Unterschreiten des Mindestabstandes (u.a. beim bloßen Vorbeigehen). Bei physiotherapeutischen Gruppenangeboten im Freien (Krankenbehandlung/Prävention) ist daher bei Unterschreitung des Mindestabstandes zwingend eine FFP2-Maske zu tragen und zudem sollte aufgrund der hohen Omikron- Ansteckungsgefahr vorab eine gründliche Interessensabwägung im Hinblick auf die zu betreuenden Personengruppen (vulnerable PatientInnen/KlientInnen, Schwangere, ungeimpfte Kinder) erfolgen.
  • die Ausgangsregelungen für Ungeimpfte (sog. Lockdown) wurden erneut verlängert. Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur zu bestimmten Zwecken (z.B. berufliche Zwecke und Ausbildung; Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens; Aufenthalt im Freien etc.) gestattet.
  • 2-G Kontrollpflicht für weite Bereiche des Handels (Ausnahmen gelten u.a im Lebensmittelhandel, in öffentlichen Apotheken, Banken und Drogerien)
  • strengere Regelungen für Zusammenkünfte (betrifft insbesondere die Teilnehmerzahl und die zu erbringenden Nachweise).
  • 3-G-Nachweis ist in eingeschränkten Zusammenhängen zulässig: SARS-CoV-2-Antigen-Testungen zur Eigenanwendung („Laientests“) sind wieder beschränkt gültig und können als Nachweis über das Vorliegen von 3-G herangezogen werden. Die entsprechend der aktuellen Situation (u.a. Testkapazitäten) geltenden regionalen Regelungen zur Zulässigkeit von Antigen-Testungen können Sie unter dem folgenden Link einsehen: https://corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

Bitte beachten Sie, die sog. Selbsttestungen durch Laien sind nicht gleichzusetzen mit einer professionellen Abnahme bzw. professionellen Beobachtung von Antigen-Testungen. Antigen-Testungen, die von freiberuflich tätigen PhysiotherapeutInnen vorgenommen werden, gelten entsprechend dem Epidemie-Gesetz aufgrund der berufsrechtlichen Qualifikation als professionelle Abnahmen. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem FAQ: https://www.physioaustria.at/faq-oeffentlich/sars-cov-2-antigen-testungen-zur-eigenanwendung-laientests-und-professionelle Link zur aktuell gültigen Fassung: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2022_II_24/BGBLA_2022_II_24.pdfsig

24.01.2022
Update - Stand 17. Dezember 2021

Die Frage: Dürfen freiberuflich tätige PhysiotherapeutInnen von ihren PatientInnen einen Nachweis im Sinne der 3-G Regelung vor Durchführung der Behandlung/präventiven Maßnahme verlangen? ist nun in unserem FAQ-Bereich beantwortet.

17.12.2021
Update - Stand 23. November 2021

Statement zur Impfpflicht

In den letzten Wochen haben uns zahlreiche Anfragen zu einer geplanten Impfplicht zur Covid-19-Schutzimpfung für Gesundheitsberufe erreicht. Mittlerweile hat sich – wie auch medial berichtet wird - die politische Zielsetzung in Bezug auf eine Impflicht verändert, da nun eine allgemeine Impfpflicht und nicht mehr bloß eine für Gesundheitsberufe angestrebt wird. Das Gesundheitsministeriums befindet sich laut Auskunft auf Nachfrage seitens MTD Austria dazu momentan in der Vorbereitung des entsprechenden Gesetzes. Eine Reihe von Fragen zu den damit verbunden Regelungen für MTD Berufe wurde bereits vergangene Woche ans Ministerium übermittelt. Diese können aktuell aber seitens der Behörde noch nicht beantwortet werden. Sobald uns valide Informationen vorliegen, werden wir unverzüglich zu den Fragen in Zusammenhang mit der Berufsausübung für MTD Berufe informieren.

Neuerungen ab dem 22. November 2021: Am 21. November 2021 wurde innerhalb kürzester Zeit eine weitere Verordnung, die 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung – 5. COVID-19-NotMV, kundgemacht. Diese Verordnung regelt gemäß § 1 „gesundheitspolitische Maßnahmen zur Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung“. Dies Verordnung bringt bereits ab dem 22. November 2021 folgende Neuerungen hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen bzgl. der physiotherapeutischen Berufsausübung während des Lockdowns mit sich:

Vorneweg das Wichtigste: Physiotherapeutische Behandlungen sind- gleichgestellt der ärztlichen Leistung - selbstverständlich auch während des aktuellen Lockdowns ab 22. November, unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen, zulässig. Auch Hausbesuche dürfen durchgeführt werden. Wesentlich ist dabei ist jedenfalls der sorgsame Umgang mit Schutzvorkehrungen bzw. -ausrüstung zum Eigen,- und Fremdschutz im Kontext des Hausbesuches.

Nun die diesbezüglichen Erläuterungen: A) Im § 3 der 5. Covid-19-NotMV ist eine bundesweite Ausgangsregelung (sog. Lockdown) für nunmehr alle Personen (dh. geimpft, genesen und ungeimpft) verortet. Diese Ausgangregelung gilt ab dem 22. November 2021 und ist bis (vorerst) zum Ablauf des 1. Dezember 2021 in Kraft. Nach 10 Tagen erfolgt eine Evaluierung der verordneten Maßnahmen. Der eigene private Wohnbereich darf nur zu bestimmten Zwecken verlassen werden. Zu diesen Zwecken zählt gemäß § 3 Abs. 1 der 5. Covid-19-NotMV insbesondere:

  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (Anmerkung: dazu zählt auch die Physiotherapie), die Inanspruchnahme einer Impfung gegen COVID-19 oder die Vornahme einer Testung auf SARS-CoV-2,
  • berufliche Zwecke (Anmerkung: dazu zählt auch die Physiotherapie) und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich sind,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kindern und Geschwistern), einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird sowie auch die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens (Anmerkung: beispielsweise Einkaufen, der Gang zur Apotheke, Post..).

B) Für PhysiotherapeutInnen, deren MitarbeiterInnen und die weiteren Leistungserbringer von Gesundheitsdienstleistungen gilt gem. § 13 Abs. 5 iVm § 12 Abs. 5 der 5. Covid-19-NotMV unverändert die Pflicht zur Vorlage eines

  • 2-G Nachweises (d. h. Nachweis, dass man geimpft oder genesen ist), wenn ein solcher nicht vorgewiesen werden kann, ist ein
  • Nachweis einer befugten Stelle (Teststraße, Apotheke etc.) in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test), dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen. Bitte beachten Sie in Bezug auf die Gültigkeitsdauer des PCR-Testnachweises die regionalen zusätzlichen Maßnahmen so insbesondere im Bundesland Wien (PCR-Test max. 48h ab der Abnahme gültig). Die regionalen Maßnahmen können Sie tagesaktuell unter dem folgenden Link einsehen: https://corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-ma...

Zu den gemeinten, angestellten MitarbeiterInnen zählen neben Sekretariat und Reinigungskräften auch alle von PhysiotherapeutInnen angestellten Personen, die im Rahmen der Krankenbehandlung am Patienten tätig sind Änderungen gibt es jedoch betreffend die Maskenpflicht. Auch wenn ein 2-G Nachweis erbracht werden kann, gilt nunmehr die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard statt einem MNS (Anmerkung: Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung). Originalzitat: „§ 2. (1) Als Maske im Sinne dieser Verordnung gilt eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard.“ Die Ausnahmeregelung bei Uneinbringlichkeit des Nachweises einer befugten Stelle in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test) gilt auch nach Inkrafttreten der 5. COVID-19-NotMV unverändert (siehe § 20 Abs. 12 5. COVID-19-NotMV). Im Falle der Uneinbringlichkeit kann ausnahmsweise ein negativer Antigen-Testnachweis einer befugten Stelle erbracht werden, bei maximaler Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Originalzitat „§ 20 (12) Kann glaubhaft gemacht werden, dass ein nach den §§ 8, 12 und 13 vorgeschriebener Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgewiesen werden kann, darf der Betreiber Personen ausnahmsweise auch dann einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorlegen. Dies gilt sinngemäß auch für den Betreiber.“ C) PatientInnen und Begleitpersonen Ein 3G Nachweis kann, muss aber nicht von PatientInnen und Begleitpersonen verlangt werden. Für PatientInnen und Begleitpersonen besteht auch nach Inkrafttreten der 5. Covid-19-NotMV weiterhin keine Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G-Nachweises. PatientInnen und Begleitpersonen müssen jedoch durchgehend ab dem Betreten eine FFP2-Maske tragen. (Anmerkung: Bitte beachten Sie restriktiver ist die rechtliche Situation für Begleitpersonen in Kranken- und Kuranstalten). Wie bereits mehrfach kommuniziert, besteht für PhysiotherapeutInnen die Möglichkeit, einen Nachweis über 3-G von PatientInnen - unter der Voraussetzung entsprechender Vorabinformation - zu verlangen, wobei dies insbesondere bei entsprechender ärztlicher Maskenbefreiung auf Seiten der PatientInnen bzw. spezifischer Behandlungsmaßnahme, welche die kurzfristige Abnahme der Maske erfordern, auch dringend empfohlen ist. Originalzitat: „§ 13 (4) Patienten, Besucher und Begleitpersonen dürfen sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, nur betreten, wenn sie eine Maske (Anmerkung: FFP-2) tragen.“

Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass für PatientInnen auch während der Ausgangsregelungen weiterhin erforderliche und ärztlich verordnete Gesundheitsleistungen zugänglich bleiben. Bei Präventionsangeboten – dazu zählen auch etwaige Angebote im Gruppensetting - ist im Kontext der vorliegenden epidemiologischen Pandemielage (Stichwort: hohe Inzidenz und Intensivauslastung) deren Vertretbarkeit individuell zu beurteilen. Stand: 22. November, 11:58

23.11.2021
Update - Stand 18. November 2021

Änderungen durch die 1. Novelle der 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung Die Bundesregierung hat auf die aktuell vorliegenden Engpässe bei der flächendeckenden Versorgung mit PCR-Tests entsprechend reagiert und eine Ausnahmeregelung (siehe §20 Abs. 12 der 1. Novelle der 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung) erlassen. Folglich kann im Falle einer Uneinbringlichkeit des Nachweises einer befugten Stelle in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test) ausnahmsweise ein Antigen-Testnachweis einer befugten Stelle erbracht werden.

18.11.2021
Stand - 16. November 2021

A) PhysiotherapeutInnen, deren MitarbeiterInnen und die weiteren Leistungserbringer von Gesundheitsdienstleistungen die Pflicht zur Vorlage eines

  • 2-G Nachweises (d. h. Nachweis, dass man geimpft oder genesen ist), wenn ein solcher nicht vorgewiesen werden kann, ist ein
  • Nachweis einer befugten Stelle (Teststraße, Apotheke etc.) in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test), dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen.

Liegt ein 2-G Nachweis vor, dann ist in eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS) in geschlossenen Räumen zu tragen. Wird ein PCR-Test beigebracht, muss verpflichtend eine FFP2-Maske getragen werden.

Ab dem 16. November gilt für den Fall der Uneinbringlichkeit von PCR-Testnachweisen nunmehr folgende Ausnahmeregelung: Originalzitat der 1. Novelle der 5. COVID-19-SchuMaVO: “ Dem § 20 wird folgender Abs. 12 angefügt (12) Kann glaubhaft gemacht werden, dass ein nach dieser Verordnung vorgeschriebener Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgewiesen werden kann, darf der Betreiber Mitarbeiter ausnahmsweise auch dann einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorlegen. Dies gilt sinngemäß auch für den Betreiber.“

16.11.2021
Update - Stand 16. November 2021

Wir weisen erneut darauf hin, dass unverändert die Möglichkeit für PhysiotherapeutInnen besteht, einen Nachweis über 3-G von PatientInnen - unter der Voraussetzung entsprechender Vorabinformation - zu verlangen und dies insbesondere bei entsprechender ärztlicher Maskenbefreiung auf Seiten der PatientInnen bzw. spezifischer Behandlungsmaßnahme, welche die kurzfristige Abnahme der Maske erfordern, auch geboten ist. 2-G-Nachweies von PatientInnen zu verlangen kann nicht empfohlen werden, da erforderliche und ärztlich verordnete Gesundheitsdienstleistung für jedermann zugänglich bleiben müssen. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, wenn PatientInnen einen Nachweis erbringen sollen, hier 3G zu berücksichtigen. Im Rahmen von Präventionsangeboten, so diese im Kontext der jeweiligen epidemiologischen Pandemielage (Stichwort: erhöhte Inzidenz und Intensivauslastung) vertretbar sind, wird jedoch das Einfordern eines 2-G Nachweises von KlientInnen vertretbar sein.

16.11.2021
Update - Stand: 15.November 2021

Änderungen durch die 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung mit 15. November 2021

Am Sonntag, den 14.11.2021 wurde die 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (5. Covid-19-SchuMaVo) kundgemacht. Diese tritt bereits am 15.11.2021 in Kraft und sieht die bereits mehrfach medial angekündigten Ausgangsregelungen für ungeimpfte Personen vor:

A) Der § 2 der 5. Covid-19-SchuMaVo regelt die Ausgangsregelungen (sog. Lockdown) für Personen, die über keinen gültigen „1-G Nachweis“ gemäß § 1 Abs. 2 oder „2-G Nachweis“ gemäß § 1 Abs. 3 5. Covid-19-SchuMaVo verfügen, verortet. Ebenso geltend diese Ausgangsregelungen für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Der eigene private Wohnbereich darf nur zu bestimmten Zwecken verlassen werden. Zu diesen Zwecken zählt gemäß § 2 Abs. 1 der 5. Covid-19-SchuMaVo insbesondere:

  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (Anmerkung: dazu zählt auch die Physiotherapie), die Inanspruchnahme einer Impfung gegen COVID-19 oder die Vornahme einer Testung auf SARS-CoV-2,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kindern und Geschwistern), einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird sowie auch die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens (Anmerkung: beispielsweise Einkaufen, der Gang zur Apotheke, Post..), 
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich sind.

B) Für PhysiotherapeutInnen, deren MitarbeiterInnen und die weiteren Leistungserbringer von Gesundheitsdienstleistungen gelten ab dem 15. November 2021 folgende Änderungen: Für Mitarbeiter/Innen und Betreiber/Innen gilt gleichermaßen die Pflicht zur Vorlage eines

  • 2-G Nachweises (d. h. Nachweis, dass man geimpft oder genesen ist), wenn ein solcher nicht vorgewiesen werden kann, ist ein
  • Nachweis einer befugten Stelle (Teststraße, Apotheke etc.) in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test), dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen.

Liegt ein 2-G Nachweis vor, dann ist in eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS) in geschlossenen Räumen zu tragen. Wird ein PCR-Test beigebracht, muss verpflichtend eine FFP2-Maske getragen werden.

Angemerkt wird, dass bei Betreten bzw. punktueller Nutzung anderer Örtlichkeiten (z.B. Kletterhallen, Schwimmbäder, Fitness,- und Freizeiteinrichtungen) die keine physiotherapeutische Praxis darstellen, dennoch die jeweiligen obig genannten Regelungen zur Anwendung gelangen sowie zusätzlich auch die spezifischen Schutzvorkehrungen dieser Örtlichkeiten zu berücksichtigen sind.

C) PatientInnen und Begleitpersonen Für PatientInnen und Begleitpersonen besteht auch nach Inkrafttreten der 5. Covid-19-SchuMaVo weiterhin unverändert keine Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G- Nachweises. PatientInnen und Begleitpersonen müssen jedoch durchgehend eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen tragen.

Bitte beachten Sie, dass PatientInnen und Begleitpersonen, welche von den Ausgangsregelungen betroffen sind (2-G Nachweis kann nicht erbracht werden), berechtigt sind physiotherapeutische Leistungen (Krankenbehandlung und Prävention) in Anspruch zu nehmen. 

15.11.2021
Update - Stand: 12. November 2021

Impfpflicht für Gesundheitsberufe

Sobald uns die genauen Regelungen, wie etwa der Geltungsbereich und der Zeitpunkt, ab wann diese Impfpflicht in Kraft treten soll, sowie die diesbezügliche Verordnung bekannt sind, werden wir umgehend über diesen Kanal sowie via Newsletter informieren. Wir ersuchen um Verständnis, dass wir einzelnen Anfragen zu diesem Thema, daher nicht rechtssicher begegnen können. Wir verstehen die umfangreiche Diskussion, möchten aber darauf hinweisen, dass die Einführung der Impfpflicht durch den Gesetzgeber erfolgt und außerhalb des Einflussbereichs von MTD-Austria und den einzelnen MTD-Berufsverbänden liegt.

12.11.2021
Update - Stand 8. November 2021

2. Novelle der 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (3. COVID-19-MV)

A) Änderungen betreffend „Nachweis(e) einer geringeren epidemiologischen Gefahr“ sog. „G-Nachweise“

Mit 8. November 2021 sind SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, welche in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden sowie Nachweise über neutralisierende Antikörper, die nicht älter als 90 Tage sind, nicht mehr als 3-G Nachweis gemäß § 1 Abs. 2 Z 4 (1. Novelle der 3.COVID-19-MV) gültig.

Mit 6. Dezember 2021 tritt die Verkürzung der Gültigkeitsdauer des 1-G Nachweises von 360 auf 270 Tage in Kraft. Davon betroffen sind vor allem Zweitimpfungen sowie „Booster-Impfung“ (weitere CoV-Impfung nach dem Erst- oder Zweitstich).

Bis einschließlich dem 5. Dezember 2021 gilt für den 2-G Nachweis (Geimpft oder Genesen) eine vierwöchige Übergangsfrist. Innerhalb dieses Zeitraumes gilt bereits eine Impfung (Erstimpfung) mit zusätzlichen PCR-Test als gültige Nachweisform.

B) Für PhysiotherapeutInnen, deren MitarbeiterInnen und die weiteren Leistungserbringer von Gesundheitsdienstleistungen gelten ab dem 15. November 2021 folgende Änderungen: Für Mitarbeiter/Innen und Betreiber/Innen gilt gleichermaßen die Pflicht zur Vorlage eines

  • 2-G Nachweises (d. h. Nachweis, dass man geimpft oder genesen ist), wenn ein solcher nicht vorgewiesen werden kann, ist ein
  • Nachweis einer befugten Stelle (Teststraße, Apotheke etc.) in Form eines molekularbiologischen Testergebnisses (dh. PCR-Test), dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen.

Liegt ein 2-G Nachweis vor, dann ist in eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS) in geschlossenen Räumen zu tragen. Wird ein PCR-Test beigebracht, muss verpflichtend eine FFP2-Maske getragen werden. Angemerkt wird, dass bei Betreten bzw. punktueller Nutzung anderer Örtlichkeiten (z.B. Kletterhallen, Schwimmbäder, Fitness,- und Freizeiteinrichtungen) die keine physiotherapeutische Praxis darstellen, dennoch die jeweiligen obig genannten Regelungen zur Anwendung gelangen sowie zusätzlich auch die spezifischen Schutzvorkehrungen dieser Örtlichkeiten zu berücksichtigen sind.

Diese neue Regelung tritt erst nach einer Übergangsfrist (ab dem 15. November 2021) in Kraft. Bis zum 14. November gilt daher die alte Rechtslage (3-G-Pflicht und insbesondere die Zulässigkeit von Antigen-Testungen einer befugten Stelle als Nachweisform)! Hierzu verweisen wir auf unsere Darstellung vom 27. Oktober 2021

C) PatientInnen und Begleitpersonen Für PatientInnen und Begleitpersonen besteht auch nach Inkrafttreten der 2. Novelle zur 3. Covid-19-MV weiterhin unverändert keine Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G- Nachweises. PatientInnen und Begleitpersonen müssen jedoch durchgehend eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen tragen.

08.11.2021
Update - Stand 27. Oktober 2021, 10:26 Uhr

Mit 1. November 2021 tritt die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (3. COVID-19-MV) in Kraft. Diese bringt auch Neuerungen hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen bzgl. der physiotherapeutischen Berufsausübung mit sich. Die relevanten Regelungen für Ihre Berufsausübung haben wir für Sie zusammengefasst und stehen hier für Sie zum Download bereit (und im Menü rechts).

Stand 27. Oktober 2021, 10:26 Uhr

27.10.2021