Top 10 Beschwerdebilder Krebserkrankungen

Krebs­erkrankungen

Viele onkologische Erkrankungen können mittlerweile geheilt werden. Die Physiotherapie unterstützt Sie während eines stationären Aufenthalts (z. B. nach Operationen) oder im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung (z. B. begleitend zur Chemotherapie) und fördert damit den Heilungsprozess.

Anschließend werden rehabilitative Maßnahmen (stationär oder ambulant) empfohlen. Ziel der Physiotherapie ist es, die Aktivität zu steigern und die oft über die Maßen bestehende Müdigkeit (Fatigue) zu mindern.

Ein wesentlicher Faktor in diesem rehabilitativen Prozess ist die medizinische Trainingstherapie.

Physiotherapeutische Behandlungsansätze

Schwerpunkt in der onkologischen Physiotherapie ist das Training von Kraft, Ausdauer und Koordination, ergänzt durch Entspannungstraining.

Des Weiteren kommen je nach Problemstellung weitere physiotherapeutische Maßnahmen zur Anwendung.

Dazu gehören u. a.:

  • Frühmobilisation nach Operationen
  • Atemtherapie
  • Bewegungstherapie
  • funktionelles Training
  • Behandlung von Lymphödemen
  • Maßnahmen zur Schmerzlinderung
  • Narbenbehandlung
  • Hilfsmittelversorgung
  • Entwicklungsförderung bei Kindern
  • Hilfestellung bei Inkontinenz und erektilen Dysfunktionen
  • gezielte Therapie bei Nebenwirkungen von Chemo wie z. B. Polyneuropathie

Physiotherapie erfolgt immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen.

Wie komme ich zur Physiotherapie in der Onkologie?

Physiotherapie wird angeboten:

  • im stationären und ambulanten Bereich (Spitäler, Rehabilitationszentren, Tageskliniken, Pflegeeinrichtungen)
  • in physiotherapeutischen Praxen
  • im Rahmen von Hausbesuchen

Physiotherapeut*innen in Ihrer Wohnnähe bzw. für Hausbesuche finden Sie unter der Rubrik „für Patient*innen“ in der Therapeut*innensuche. 

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