PREMIERE NEUROTALK: "KOMPETENT IM UMGANG MIT GEWALTERFAHRUNGEN - HERAUSFORDERUNGEN IN DER PRAXIS"
NEU NEUROTALKS: Das fachliche Netzwerk Neurologie erweitert die Patient*innen bezogenen Fallbesprechungen künftig auch auf kompakte Wissensthemen rund um die Physiotherapie in der Neurologie und darüber hinaus. In Interviews und Gesprächen mit Expert*innen beleuchten wir aktuelle Entwicklungen, teilen praxisrelevantes Wissen und bieten neue Impulse für den Berufsalltag.
Das fachliche Netzwerk lädt zum ersten NeuroTalk mit dem Titel "Kompetent im Umgang mit Gewalterfahrungen - Herausforderungen in der Praxis":
📅 Wann: Donnerstag, 1.10.2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr
💻 Wo: Online-Fortbildung
👩🏫 Vortragende: Anneliese Erdemgil-Brandstätter, Gesundheits- und Krankenpflegerin für Psychiatrie und Neurologie, langjährige Gewaltberatung und Lehrbeauftragte an Universitäten und (Fach)Hochschulen für Gesundheitsberufe. Beratungstätigkeit bei der Implementierung in die Berufsgesetze und Curricula von Gesundheitsberufen. Mitarbeit in Fachgremien u.a. bei Gesundheit Österreich.
"Da Ihre Patient*innen/Klient*innen vielfach Opfer von häuslicher, sexualisierter und anderer Formen von Gewalt sind, will ich Sie bei der Erweiterung der Handlungskompetenz im Erkennen, in der professionellen Hilfestellung sowie der Prävention von weiterer Gewalt, unterstützen. Physiotherapeut*innen begleiten Menschen in ihrem ganzen Lebenszyklus, d.h. Sie können Gewalt und deren gesundheitliche Akut- und Langzeitfolgen zum Thema machen. Warum es wichtig ist, insbesondere Frauen/Kinder aber auch Menschen höheren Alters u.a.m. zu erreichen, werden wir gemeinsam erörtern."
Inhalte der Fortbildung
Fachlicher Input und Diskussion:
- rechtlich verbindliche Arbeitsgrundlagen (Istanbul Konvention 2014 u.a.)
- Prävalenzen/Risikogruppen
- Gewaltformen und deren rechtliche, gesundheitliche/soziale Akut- und Langzeitfolgen
- Bedeutung des Gesundheitswesens/der Physiotherapeut*innen
- berufsrechtliche Verpflichtungen von Physiotherapeut*innen (Anzeige-/Meldepflichten u.a.)
- Kenntnisse zu internen/externen Unterstützungsstrukturen
- eigene Betroffenheit durch Aggression und Gewalt im Arbeitsumfeld
- professionelle und persönliche Selbstfürsorge
- Diskussion/Fragen/Austausch von Erfahrungswerten
✔️ Anmeldung bitte hier.