Presseaussendung: Physio Austria fordert die Einbindung aller ExpertInnen in die Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes

Einem Medienbericht zu Folge fordern die GynäkologInnen eine Anpassung des Mutter-Kind-Passes. Auch Physio Austria forciert seit langem die Überarbeitung dieses wichtigen Dokuments. Alle Kinder sollen zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort die passende Leistung erhalten, um die Gesundheit zu bewahren und rechtzeitig Probleme/Risiken zu identifizieren. Daher wäre besonders auch im Rahmen des Mutter-Kind-Pass Programmes mit einem Screening der Kinder von Null bis sechs Jahren als Basisprogramm das Einbinden von PhysiotherapeutInnen als FachexpertInnen für Bewegungsentwicklung und Bewegung dringend geboten.

Physio Austria reagiert mit dieser Stellungnahme auf einen Pressebericht in dem ein Vertreter der GynäkologInnen zitiert wird der sagt, Fachgruppe des Gesundheitsministeriums“, die über eine mögliche Anpassung entscheidet, bestehe aus „medizinische Laien“ wie PhysiotherapeutInnen und Hebammen. „Der Laienbegriff ist selbstverständlich auf die gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe zu denen die PhysiotherapeutInnen zählen ganz klar nicht anzuwenden“, so Silvia Mériaux-Kratochvila, M.Ed., Präsidentin von Physio Austria. „Im Gegenteil verfügen die weiteren gesetzlichen geregelten Gesundheitsberufe über wesentliche und notwendige Kompetenzen die für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes von besonderer Bedeutung sind.“

Die ganze Presseaussendung finden Sie hier.