Coronavirus: LAUFEND neue Informationen für PhysiotherapeutInnen

Hier finden Sie laufend Updates, die für Sie und Ihre physiotherapeutische Arbeit relevant sind.
Zuletzt aktualisiert: 4. April 2020

 

Jene, die sich erst im Laufe der vergangenen Wochen neu als Mitglied von Physio Austria angemeldet, jedoch noch keine Zugangsdaten erhalten haben, um sich auf unserer Webseite einloggen zu können, werden ihre Zugangsdaten bzw. alle Unterlagen und Formulare ehestmöglich erhalten. Ihnen wird gegenüber jenen, die bereits jetzt Mitglied von Physio Austria sind, kein Nachteil entstehen.

 

Stand: 4. April 2020, 9:55 Uhr

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Wie in unserem Mitgliedernewsletter heute Nachmittag angekündigt, haben wir ein Dokument erstellt, in dem wir auf häufig an uns gerichtete Fragen eingehen. Dieses Dokument mit FAQ vom 3. April 2020 finden Sie hier. Immer noch erreichen uns täglich sehr viele individuelle Anfragen per E-Mail. Wir bitten weiterhin um Verständnis, dass die Beantwortung von Einzelanfragen derzeit ein wenig dauern kann.

 

Sie haben die Möglichkeit, uns in einem Formular Ihren Bedarf an Schutzausrüstung bekanntzugeben. Das Formular finden Sie hier. Physio Austria leitet diesen Bedarf an die Österreichische Gesundheitskasse weiter, die für die zentrale Beschaffung der Schutzausrüstung zuständig ist. Achtung: Beim Formular handelt es sich nicht um ein Bestellformular. Es dient ausschließlich der Bedarfserhebung. Details und Modalitäten zur Auslieferung klären wir derzeit noch mit der ÖGK. Sobald uns dazu Informationen vorliegen, geben wir diese umgehend an Sie weiter. Für die Verteilung von Schutzausrüstung, die vom Staat zur Verfügung gestellt wird, ist in Österreich die ÖGK in Kollaboration mit den jeweiligen Interessenvertretungen, das heißt im Bereich der Physiotherapie mit Physio Austria, zuständig.

 

Demnächst werden von der Regierung Details zur zweiten Phase des Härtefallfonds verlautbart. Wir hoffen, dass durch die Nachbesserungen des Fonds nun auch jene KollegInnen entlastet werden, die aufgrund der strengen Kriterien in der ersten Phase keinen Anspruch auf Zahlungen hatten. Im Namen der vier Berufsverbände Ergotherapie Austria, Physio Austria, logopädieaustria und dem Verband der Diätologen Österreichs wurde bereits vor Tagen ein offener Brief an Bundeskanzler Kurz, Vizekanzler Kogler, Bundesministerin Schramböck und Bundesminster Blümel mit der dringenden Bitte um Berücksichtigung bei der Überarbeitung der Härtefallfonds-Richtlinien übermittelt.

 

Beate Salchinger, Ulrike Sengseis und Sabine Eichler haben die Leitlinien des WCPT (Weltverband für Physiotherapie) für das Physiotherapie-Management für Covid-19 im Akutkrankenhaus übersetzt. Hier finden Sie das Dokument.
Beate Krenek und Susanne Mayrhofer, LeiterInnen des fachlichen Netzwerks Innere Medizin, sowie Stefan Nessizius, Leiter des fachlichen Netzwerks Intensivmedizin, haben eine Leitlinie für Physiotherapie bei Covid-19 erstellt, welche von W. Pohl (Krankenhaus Hietzing) freigegeben wurde. Wir dürfen Ihnen diese hier zur Verfügung stellen.

 

Stand: 3. April 2020, 19:19 Uhr

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Im heute an unsere Mitglieder geschickten Newsletter haben wir bereits informiert: Viele der an uns gerichteten Fragen betreffen das Thema Kurzarbeit. Hier haben wir in aller Kürze Informationen zu jenen Fragen zusammengefasst, die wir bereits beantworten können.

Hier finden Sie die deutsche Übersetzung der vom WCPT (Weltverband für Physiotherapie) zur Verfügung gestellten Empfehlungen für das Physiotherapie-Management für Covid-19 im Akutkrankenhaus. Zudem wurden mit heutigem Datum neue Empfehlungen bezüglich der Schutzmaßnahmen für Krankenanstalten vom Gesundheitsministerium veröffentlicht. Sie finden diese sowie weitere vom Ministerium ausgegebenen Dokumente unter diesem Pfad.

 

Stand: 31. März 2020, 23:55 Uhr

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Breaking News: Der Einsatz telemedizinischer Maßnahmen ist laut Ministerium für PhysiotherapeutInnen zulässig! Hier finden Sie ein Schreiben, in dem Auskunft darüber gegeben wird. Bezüglich der Kostentragung mit der ÖGK sind wir noch in Verhandlung.

 

Stand: 31. März 2020, 17:49 Uhr

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Heute wurde das „Konzept akutphysiotherapeutischer Versorgung Österreichs in Einzelpraxen“ an das Ministerium übermittelt. Neben größeren Praxen (wie im letzten Konzept beschrieben) sollen auch Einzelpraxen eine Notversorgung für akut zu behandelnde PatientInnen leisten können. Im zweiten Konzept wurden wieder hohe Standards für den Zeitraum der Corona-Krise definiert, die der Sicherheit der PatientInnen und der behandelnden PhysiotherapeutInnen dienen sollen. Diese stehen im Einklang mit den heute durch die Regierung verlautbarten restriktiveren Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos. ExpertInnen warnen explizit davor, dass medizinisches Gesundheitspersonal Virus-„Superspreader“ sein kann (10 % aller Infizierten Italiens sind Gesundheitspersonal). Übertragungen im Gesundheitsbereich können somit ein massives Problem ergeben. Neben vermehrter Testung sind aber auch ein rigoroses Einhalten von Schutzmaßnahmen und Handlungsempfehlungen für das Gesundheitspersonal notwendig.
Physio Austria empfiehlt daher eindringlich, dass aus hygienetechnischen, haftungsrechtlichen und organisatorischen Gründen nur jene Praxen öffnen sollen, die diese Kriterien erfüllen. JedeR PhysiotherapeutIn muss das eigenverantwortlich entscheiden.

Es gilt jedenfalls zu beachten,
- dass der Praxisbetrieb in dieser Zeit nicht mit einem bisher gewohntem regulären Praxisbetrieb gleichzusetzen ist, d.h. u.a. es sollen wirklich nur AkutpatientInnen behandelt werden.
- dass es in der eigenen Verantwortung jeder/jeder PhysiotherapeutIn liegt, sich regelmäßig über eventuelle Abänderungen der Handlungsempfehlungen und Hygienerichtlinien zu informieren (z.B. auf der Webseite von Physio Austria, etc.)
- dass jede und jederr PhysiotherapeutIn im Rahmen des eigenverantwortlichen Handels auch die Haftung für dasselbe trägt und im Ansteckungsfall – bei Nichtbeachten von Hygienemaßnahmen und Handlungsempfehlungen – rechtlich belangt werden kann.

Physio Austria vertraut auf gut überlegte und ethisch korrekte Entscheidungen aller in Österreich tätigen PhysiotherapeutInnen. (Für Interessierte: unter www.oesterreich.gv.at die „Stellungnahme zur COVID19 Krise, 30.3.2020“)

 

Heute haben wir an unsere Verteiler übrigens die Einladung zum phydelio-Webinar: Telerehabilitation - Chancen und Herausforderungen in der Therapie geschickt. Am 2. April 2020 um 20 Uhr findet unser erstes Webinar zum Thema Telerehabilitation statt. COVID-19 und die damit einhergehenden Einschränkungen der sozialen Kontakte haben großes Interesse am Thema Telerehabilitation hervorgerufen. Dieses wird bei phydelio mit einer Webinar-Reihe zum Thema aufgegriffen. Im ersten Teil soll eine Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Telerehabilitation geschaffen werden. Details und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie hier.

 

Abermals der Hinweis: Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Videos können Sie als PhysiotherapeutIn frei nutzen. Die Videos werden laufend mehr. Wir danken allen UnterstützerInnen, die diese Videos in Windeseile gedreht haben.

 

Stand: 30. März 2020, 19:32 Uhr

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Gestern haben wir Ihnen das „Konzept zur akutphysiotherapeutischen Versorgung für Österreich“, das für den nächsten hochinfektiösen Zeitraum in der CoV-19- Krise erarbeitet wurde, zur Kenntnis gebracht. Es herrschte verständlicherweise Aufregung darüber, wie wir so etwas vorschlagen können, wo doch der Großteil der Praxen diese Anforderungen nicht erfüllt.

Warum geben wir dennoch so eine Empfehlung raus?
Wir haben noch lange nicht den Höhepunkt der Ansteckung mit dem Cov-19 Virus erreicht. Gestrigen Aussagen des Gesundheitsministers zufolge werden wir diesen erst Mitte April bis Mitte Mai erreichen. Daher reagiert die Regierung zögerlich, einen Zeitpunkt zu nennen, wann es zu Erleichterung der restriktiven Maßnahmen kommen wird.
Wir müssen aber gleichzeitig Entscheidungen treffen, unter welchen Bedingungen wir in dieser prekären Situation jedenfalls akutphysiotherapeutische Behandlungen anbieten können.
Da es sich um ein Modell für Notversorgung handelt, sind dafür entsprechend große Praxen angedacht, um den Aufwand für zusätzliche notwendige organisatorische Hintergrundarbeit wie Logistik von Schutzkleidung, Aktuellhaltung der Listung für PatientInnen usw. so gering wie möglich zu halten. In diesem Setting sollen nur unbedingt notwendige akutphysiotherapeutische Behandlungen stattfinden (z.B. Zustand nach Schlaganfall/PatientInnen, die jetzt so rasch wie möglich aus den Krankenhäusern entlassen werden sollen, etc.).
Ein Triage-Modell (wird gerade durch ein Task Force-Team von Physio Austria ausgearbeitet) ermöglicht PhysiotherapeutInnen, zwischen akut zu behandelnden und in anderen Settings zu betreuenden PatientInnen zu unterscheiden.

Mögliche neue Wege?
Physio Austria ist auch intensiv mit der Schaffung neuer Settings wie beispielsweise Telekonsultation oder Telerehabilitation beschäftigt. Sollten sich KollegInnen in keinem dieser Betätigungsfelder wiederfinden, gibt es auch die Möglichkeit, bezahlte Funktionen in Sonderbetreuungseinrichtungen für Coronainfizierte zu übernehmen (z.B. im Messegelände von Salzburg). Es braucht wahrscheinlich ein Umdenken unserer bisherigen gewohnten Arbeitsstrukturen – wie z.B., dass sich mehrere KollegInnen aus kleineren Praxen für diesen Zeitraum in größeren Praxen für den nötigen abwechselnden Diensten (in Rädern) bzw. den Back-up-Teams zusammenschließen.

Was ist mit Einzelpraxen und Hausbesuchen?
Wenn es für Einzelpraxen möglich ist, während der Corona-Pandemie für AkutpatientInnen Therapie unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen und Hygienerichtlinien anzubieten, soll das natürlich möglich sein. Wir werden als Unterstützung dafür in einem weiteren Schritt Handlungsempfehlungen für Einzelpraxen und Hausbesuche erarbeiten und auch diese dem Ministerium übermitteln. Dies immer mit dem Fokus auf die besonderen Erfordernisse während der Dauer der Corona-Pandemie und dem Fokus auf akutphysiotherapeutische Versorgung. Was „akutphysiotherapeutisch“ bedeutet, werden wir nächste Woche ebenso online stellen wie eine Information zum Thema Haftung im Rahmen der freiberuflichen Berufsausübung unter den aktuellen Bedingungen.

 

Stand: 28. März 2020, 20:58 Uhr

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Der gestern Abend an Mitglieder geschickte Newsletter bzw. die auch auf dieser Seite veröffentlichten Informationen zum Vorschlag für Standards zur akutphysiotherapeutischen Versorgung haben eine Vielzahl an Rückfragen ausgelöst. Wir hoffen, dass durch die Videobotschaft von Constance Schlegl ein paar der vielen offenen Fragen beantwortet werden können.
Hier können Sie die Nachricht von Constance Schlegl, die an PhysiotherapeutInnen in ganz Österreich gerichtet ist, ansehen. 

Stand: 28. März 2020, 17:15 Uhr

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Dieser Vorschlag für Standards für Großpraxen zur akutphysiotherapeutischen Versorgung ist heute als Arbeitspapier von uns an das Sozialministerium übermittelt worden. Wir sind wesentlich deutlicher als die soeben online gegangenen allgemeinen Handlungsempfehlungen des Ministeriums.

Es ist aus unserer Sicht extrem wichtig, ehebaldigst ein geordnetes Szenario und Sicherheit für unsere KollegInnen und PatientInnen anzubieten und wir sehen es als unsere Verantwortung, dem Ministerium einen tragfähigen Vorschlag mit der Bitte um klare Handlungsrichtlinien zu unterbreiten. Dieser Verantwortung kommen wir hiermit nach. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, unserem Versorgungsauftrag gerecht zu werden, indem wir einerseits in der Aktuversorgung unsere Verantwortung als Gesundheitsberuf wahnehmen und andererseits das Ansteckungsrisiko minimieren.

Aus Sicht von Physio Austria ist dies allerding nur unter der Prämisse eines geordneten Vorgehens möglich, um eine möglichst sichere Versorgung der akutphysiotherapeutischen PatientInnen und möglichst sicheres Arbeiten von TherapeutInnen zu gewährleisten. Wir plädieren deshalb darüber hinaus für eine Listung von Praxen, die nach diesen Standards arbeiten und in weiterer Folge hilfesuchenden PatientInnen als Anlaufstellen genannt werden können (von zB Spitälern, PVZ, der ÖGK, ÄK, Physio Austria). Hier könnte auch ein Sachleistungsangebot der ÖGK, SVS und BVAEB installiert werden. Gespräche dazu laufen.

Eine generelle Praxisschliessung ist aus Sicht der Behörde derzeit nicht angedacht. Wenn es zu einer behördlichen Schliessung von Praxen in z.B. Quarantänegebieten kommen sollte, könnte in diesen definierten Praxen akutphysiotherapeutische Versorgung weiterhin angeboten werden. Die Bereitstellung der nötigen Schutzmaßnahmen (Masken etc.) soll von den Behörden erfolgen, das wurde uns zugesagt.

 

Weiterhin betonen wir, dass wir für ALLE PhysiotherapeutInnen eintreten. Es ist nicht akzeptabel, dass jene KollegInnen, die aus welchem Grund auch immer keinen Anspruch auf Gelder aus dem Härtefallfonds haben, nun ohne Unterstützung dastehen sollen. 

 

Stand: 27. März 2020, 21:28 Uhr

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Heute ab 17 Uhr ist es PhysiotherapeutInnen möglich, als Neue Selbstständige einen Antrag auf Zahlungen aus dem Härtefallfonds zu beantragen. Alle Informationen, auch jene darüber, welche Unterlagen für die Antragstellung vorzubereiten sind, finden Sie hier.
Ihre KUR-Nummer finden Sie im Unternehmensserviceportal. Wenn Sie eine Handy-Signatur haben, können Sie in Ihrem persönlichen Bereich oben rechts zu Kennziffern für behördliche Verfahren gelangen. Dort is Ihre KUR-Nummer angegeben. Auch auf FinanzOnline finden Sie die KUR-Nummer.
Achtung: Wenn Sie sowohl angestellt als auch freiberuflich tätig sind, haben Sie keinen Anspruch auf Zahlungen aus dem Härtefallfonds. Wir wissen, dass das aktuell viele PhysiotherapeutInnen vor große finanzielle Probleme stellt. Wir werden nicht müde, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit ALLE PhysiotherapeutInnen unterstützt werden. Bitte schenken Sie uns Ihr Vertrauen. Im Moment ist es uns administrativ nicht möglich, alle Einzelanfragen an uns zu beantworten. Wir arbeiten Tag und Nacht für Sie.

 

Nachtrag (korrigiert): Wir veröffentlichen morgen, Samstagnachmittag eine Videobotschaft, in der Constance Schlegl die häufigsten Fragen, die von unseren Mitgliedern derzeit an uns herangetragen werden, beantworten wird. Wir können Fragen immer nur so schnell beantworten wie wir selbst die Auskünfte von Behörden erhalten.

 

Stand: 27. März 2020, 12:14 Uhr

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Müssen Sie derzeit Angestellte in Kurzarbeit schicken? Ein Feld im Antragsformular fragt nach Ihrem Sozialpartner.
Wichtig für Sie ist: Der Antrag kann auch ohne dieses ausgefüllte Feld abgeschickt werden. Wenn zur Nachreichung eine Information notwendig sein sollte, wird man kontaktiert.
Bei der Sozialpartnervereinbarung ist die Version „Einzelvereinbarung“ zu wählen und in dieser sind am Ende des Formulars alle MitarbeiterInnen anzuführen, für die geförderte Kurzarbeit angemeldet wird. Diese Vereinbarung ist somit zwischen dem/der PhysiotherapeutIn und Ihren MitarbeiterInnnen abzuschließen und mit Angabe der entsprechend reduzierten Gehälter zu unterschreiben. Im Formular, das 14 Seiten umfasst,  ist auch die Interessenvertretung und die Gewerkschaft angeführt. Diese Angaben können freigelassen werden. Zusammen mit dem Formular „Covid-19 Kurzarbeitsbeihilfe“ ist diese Vereinbarung dem AMS zu übermitteln. Das Modell gilt jedoch nicht für geringfügig Beschäftigte, wie es wohl bei einigen angestellten Reinigungskräften der Fall ist.

 

Videos von PhysiotherapeutInnen für PhysiotherapeutInnen: Engagierte KollegInnen haben sich die Mühe gemacht, Videos zu erstellen, die Sie als PhysiotherapeutIn bei Bedarf verwenden können. Die Videos werden dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie die Sammlung, die ab sofort laufend erweitert wird.

 

In der heutigen Pressekonferenz wurden PhysiotherapeutInnen vom Bundeskanzler übrigens explizit als Berufsgruppe genannt, die Zahlungen aus dem Härtefallfonds erhalten wird. Anträge für Zahlungen aus dem Härtefonds können ab morgen gestellt werden. Zur konkreten Höhe der Zahlungen für PhysiotherapeutInnen können wir im Moment keine Aussage treffen.

 

Danke für Ihre vielen, vielen Nachrichten an uns. Neben Hunderten von Fragen, die an uns gerichtet werden, bieten uns viele PhysiotherapeutInnen derzeit auch ihre Hilfe an. Wir schätzen das sehr und kommen gern bei Bedarf darauf zurück. Im Moment ist es uns administrativ nicht möglich, Ihre Nachrichten einzeln zu beantworten.

 

Der Weltverband für Physiotherapie hat eine Leitlinie entwickelt, die KollegInnen, die im intramuralen Bereich tätig sind, Hilfestellung bietet. Die Leitlinie (in englischer Sprache) finden Sie hier.

 

Stand: 26. März 2020, 16:22 Uhr

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Derzeit erreichen uns verständlicherweise viele Fragen zu Atemschutzmasken bzw. Schutzausrüstung, z.B. Welcher Art von Schutzausrüstung ist derzeit eine Voraussetzung für die physiotherapeutische Arbeit? Welche Ausrüstung schützt wirklich? Welche Masken eignen sich konkret bzw. welche Voraussetzungen müssen die Produkte erfüllen? Wo kann die Schutzausrüstung bzw. wo können Masken bezogen werden?
Das sind die Fakten: Wir holen derzeit Anweisungen von den Behörden ein, mit welcher Schutzausrüstung PhysiotherapeutInnen im Moment arbeiten müssen, um weder PatientInnen noch sich selbt zu gefährden – und sind gleichzeitig von den Behörden dazu angehalten, Schätzungen abzugeben, in welcher Stückzahl Schutzausrüstung gebraucht wird. Unsere Bedarfserhebung wird zentral erfasst und mitentscheidend für Lieferungen in den nächsten Wochen sein.
Von unterschiedlichen behördlichen Stellen erreichen auch Physio Austria unterschiedliche Informationen. In einem Fall wurde darauf hingeweisen, dass Physiotherapiepraxen selbst dazu angehalten gewesen wären, Schutzausrüstung lagernd zu haben.
Wir wehren uns entschieden gegen das Abschieben von Verantwortung auf individuelle Praxen bzw. auf KollegInnen und informieren Sie selbstverständlich sofort, sobald zuverlässige Informationen von ministerieller Seite an uns weitergegeben werden.
 

Der Weltverband der Physiotherapie (WCPT) weist derzeit auf ein kostenlose Online-Kurse auf der Lernplattform Physioplus hin. Inhalt der Online-Kurse ist u.a. der Umgang mit CoVid-19-PatientInnen in atemphysiotherapeutischer Hinsicht. Hier finden Sie nähere Informationen.

 

Stand: 25. März 2020, 16:48 Uhr

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Wir arbeiten aktuell u.a. an Informationen zur Mietsituation Ihrer Physiotherapie-Praxen.

Eine Mietreduktion ist immer davon abhängig, was in Ihrem individuellen Mietvertrag steht. Dennoch arbeitet Physio Austria an einem kurzen Schreiben, das Sie als Vorlage verwenden können, um bei Ihrem Vermieter noch vor Monatsende einen Antrag auf eine Kulanzlösung zu stellen.

 

Stand: 24. März 2020, 14:24 Uhr

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Im Zuge der Informationspflicht haben wir gestern Abend auf die Entscheidung der ÖGK, die Bewilligungspflicht aufzuheben, hingewiesen. Unsere Information über die Änderung der Rechtslage ist wertfrei erfolgt. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass die Rahmenbedingungen für die Behandlung gegeben sein müssen. Die Arbeit von PhysiotherapeutInnen muss in einem gesicherten Rahmen erfolgen und kann immer nur unter geregelten Hygienemaßnahmen stattfinden. Wenn das nicht gewährleistet ist, müssen wir dringend darauf hinweisen, dass Übertragungsgefahr besteht.
Die ÖGK ist den PatientInnen verpflichtet. Die Bewilligungspflicht betrifft vor allem Notfälle: Wenn akutphysiotherapeutische PatientInnen dringend Physiotherapie benötigen, können sie nun auf direktem Wege zur Behandlung kommen.

Die von Physio Austria zu Beginn der Pandemie geforderte behördliche Schließung, die gerade in dieser Phase wesentlich gewesen wäre, wurde nicht umgesetzt. Nun ist es wesentlich, dass wir für die kommende Zeit eine Notversorgung für jene PatientInnen aufbauen, die auch in dieser Zeit auf unsere Hilfe angewiesen sind. Hier steht Physio Austria in Kontakt mit den Behörden und der ÖGK.
Eine behördliche Schließung ist derzeit seitens des Ministeriums politisch nicht gewollt. Wir appellieren dringend an die Eigenverantwortlichkeit der PhysiotherapeutInnen.

 

Stand: 24. März 2020, 10:13 Uhr

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Zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung fällt laut ÖGK bis auf Weiteres neben der Bewilligungspflicht der meisten Medikamente oder auch Heilbehelfe/Hilfsmittel (diese bis zu einer gewissen Höhe) nun auch jene für physiotherapeutische Leistungen.

Stand: 23. März 2020, 18:00 Uhr

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Das Bundesministerium für Finanzen hat uns mit einem Schreiben vom 23. März wie folgt informiert:

"Informationen zu Fragen in Bezug auf "Cash on the Hand"/Kurzarbeit/Krisenbewältigungsfonds finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, der Wirtschaftskammer, des Arbeitsmarktservice, des Unternehmensservice-Portals sowie des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Alle Informationen für Unternehmen und Selbständige werden dort bereitgestellt und laufend aktualisiert. Auch die Details zur konkreten Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen werden dort veröffentlicht. Für allfällige Fragen zu steuerlichen Themen steht die Telefonnummer 050 233 333 zur Verfügung. Nähere Informationen zu den steuerlichen Erleichterungen und ein Formular, mit dem Sie diese Hilfen unbürokratisch und schnell beantragen können, finden Sie unter bmf.gv.at/corona."
Weiters möchten wir Sie über die Möglicheit informieren, sich hier für einen Newsletter anzumelden, über welchen Sie informiert werden, sobald alle Details zur Beantragung von Geldern aus dem Härtefallfonds stehen.

 

Wir kündigen auf diesem Wege an: Physio Austria veröffentlicht demnächst vermehrt Videos mit Übungsanleitungen für die Verwendung auf Ihren persönlichen Social-Media-Seiten bzw. für Ihren persönlichen Gebrauch in der physiotherapeutischen Arbeit. Demnächst erfahren Sie mehr dazu.

 

Eine derzeit vor allem auf Social Media kursierende Petition ist nicht von Physio Austria erstellt. Wir sehen ein Aufrechterhalten einer strukturierten, mit den Behörden und der ÖGK akkordierten Grundversorgung für akutphysiotherapeutische PatientInnen unter Bereitstellung und Einhaltung aller notwendigen Schutzmaßnahmen für PatientInnen und TherpeutInnen als notwendig an. Daran arbeiten wir aktuell mit den zuständigen Stellen und informieren Sie im Laufe der Woche über die aktuellen Entwicklungen.
Eine generelle Schließung aller Praxen ist unserem aktuellen Informationsstand nach nicht geplant. Eine Auflistung von schon derzeit gültigen finanziellen Entlastungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Stand: 23. März 2020, 14:44 Uhr

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Breaking News: Wir haben es geschafft! Die PhysiotherapeutInnen sind berücksichtigt. Im Nationalrat wurde beschlossen, dass auch freiberuflich tätige Gesundheitsdienstleister finanzielle Unterstützung beantragen können:

"Mitberücksichtigt bei der Abstimmung wurde ein Abänderungsantrag der Koalitionsparteien, mit dem unter anderem die Bestimmungen betreffend den Härtefallfonds präzisiert werden. So wird klargestellt, dass sämtliche Kleinstunternehmen und damit etwa auch freiberuflich tätige Gesundheitsdienstleister finanzielle Unterstützung beantragen können."

 

Stand: 20. März 2020, 23:04 Uhr

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Physio Austria ist mit den Behörden dabei, ein strukturiertes Angebot für PatientInnen, die dringende physiotherapeutische Behandlung benötigen, zu entwickeln. Mitgedacht wird selbstverständlich, dass physiotherapeutisches Tätigwerden nur unter der Einhaltung von Schutzmaßnahmen stattfinden kann. Weiterführende Informationen dazu stellen wir Anfang nächster Woche bereit.
Wir raten weiterhin dringend davon ab, Therapien, die verschiebbar sind, durchzuführen bzw. die Praxis offen zu halten.

Nach Ende der derzeit unterbrochenen Nationalratssitzung informieren wir, ob unsere Anliegen – wie von uns eingebracht – berücksichtigt wurden.

Stand: 20. März 2020, 14:55 Uhr

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Im gestrigen Mitgliedernewsletter haben wir ein Dokument eingestellt, das bislang bekannte Antworten auf wichtige Fragen für freiberuflich tätige PhysiotherapeutInnen gibt.
Das Dokument finden Sie hier.
Alle von Ihnen bislang an uns herangetragenen Fragen sammeln wir und beantworten wir weiterhin.
Wir bitten um Verständnis, falls Ihre Frage aktuell noch nicht zufriedenstellend beantwortet ist. Wir arbeiten mit Hochdruck an ihrer Klärung. Unsere Antworten kommen so rasch, wie wir sie von den Behören bekommen.

Stand: 20. März 2020, 9:12 Uhr

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Mitglieder von Physio Austria erhalten noch heute einen Newsletter mit aktuellen Informationen.

Stand: 19. März 2020, 16:13 Uhr

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Sie haben vielleicht schon vom Aufruf des ORF gehört, sich bei der neu ins Leben gerufenen ORF-Aktion "Wir bewegen Österreich" zu beteiligen. Gesucht werden Videos, in denen gezeigt wird, wie man sich zuhause bewegen kann. Bitte beteiligen Sie sich als PhysiotherapeutIn an dieser wichtigen Aktion und streuen Sie damit auch weiterhin physiotherapeutische Kompetenz und Expertise unter der Bevölkerung! Die Videos können hier hochgeladen werden.
Bitte stellen Sie Ihre Videos auch auf Ihre Social Media-Kanäle, wenn Sie solche betreiben. Verwenden Sie auf Instagram und auf Tiktok bitte auch den Hashtag #physiotherapie.
Wenn es Ihnen technisch möglich ist, Ihre Videos für Social-Media-Kanäle auch mit Untertiteln und Musik zu hinterlegen, erhöht dies bestimmt deren Beliebtheit.

 

Unsere Presseaussendung, unser Aufschrei, war ein großer medialer Erfolg. Bitte lesen Sie hier nach, wie viele Medien über die prekäre Situation berichtet haben. Es handelt sich nur um einen kleinen Ausschnitt. Laufend trudeln weitere Medienberichte ein.
Nach der mündlichen Zusage von Ministerin Schramböck im Ö1 Mittagsjournal am 18. März, dass PhysiotherapeutInnen Hilfsleistungen aus dem Härtefonds erhalten werden, bemühen wir uns aktuell um Schriftliches aus dem Ministerium. Wir werden nun nicht müde. Allen PhysiotherapeutInnen muss geholfen werden, nicht nur jenen, die entsprechende Versicherungen abgeschlossen haben.

Stand: 19. März 2020, 11:13 Uhr

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Nach dem medialen Erfolg unserer gestrigen Presseaussendung sind wir aktuell wieder in engem Kontakt mit den zuständigen Ministerien. Danke, dass Sie durch die Streuung unserer Botschaft dazu beigetragen haben, JournalistInnen und Entscheidungsträger zu erreichen. Nur gemeinsam sind wir stark.

 

Zusammengefasste Informationen zu den Möglichkeiten für selbstständig tätige PhysiotherapeutInnen wurden uns dankenswerterweise von unserem Rechnungsprüfer Herr Mag. Szauer zur Verfügung gestellt. Das Dokument befindet sich im Downloadereich dieser Seite. Er ist Rechnungsprüfer von Physio Austria und im Hauptberuf Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.
 

Stand: 18. März 2020, 15:31 Uhr

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Zahlreiche Medien haben auf unsere Presseaussendung reagiert. Danke, dass Sie alle die Aussendung so engagiert geteilt haben. Nur durch Ihre Hilfe war dieser Erfolg möglich:
Unsere Präsidentin Constance Schlegl war im Ö1 Mittagsjournal zu hören, unmittelbar vor der Ministerin Dr. Schramböck. Hier nachzuhören ab 12:29 Uhr.

Es gibt eine mündliche Zusage von Ministerin Schramböck, dass es zu Unterstützung aus dem Härtefonds und zu weiteren Maßnahmen vonseiten des Bundes kommt.

 

Stand: 18. März 2020, 12:31 Uhr

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Sie wissen: Freiberuflich tätige PhysiotherapeutInnen sind so genannte Neue Selbstständige. Damit sind sie nicht Mitglieder der Wirtschaftskammer. Für Neue Selbstständige wurden bis dato noch keine Hilfsleistungen finanzieller Natur zugesagt.

Wir sind gespannt, ob sich das ändert. 

 

Stand: 18. März 2020, 11:37 Uhr

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Update: Unsere Presseaussendung ist die am häufigsten angeklickte OTS-Presseaussendung der letzten 24 Stunden. Bitte hört nicht auf, die Botschaft zu streuen. Hier gehts direkt zur Aussendung. Hier zu unserem Facebook-Kanal.

Heute.at hat bereits berichtet.

Die Kleine Zeitung zog am späteren Abend nach

Bitte teilen Sie unsere Presseaussendung, sofern Sie Instagram oder Twitter benutzen, auch auf diesen Kanälen. Damit unterstützen Sie uns sehr.

 

Stand: 17. März 2020, 23:14 Uhr

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Es reicht. Hier finden Sie unsere Presseaussendung.

Bitte verteilen Sie sie in Ihrem Bekanntenkreis, senden Sie sie an Ihnen bekannte JournalistInnen und EntscheidungsträgerInnen. Wir lassen uns nicht gefallen, dass PhysiotherapeutInnen, die verantwortungsbewusst handeln, völlig ohne behördliche Unterstützung dastehen.

Stand: 17. März 2020, 17:03 Uhr

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Weiterhin ist keine behördliche Schließung physiotherapeutischer Praxen angeordnet. Das ist inakzeptabel!
Nach einem abermals unbeantwortet gebliebenen Schreiben an das Gesundheits- und Sozialministerium und Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium, das sich ausschließlich für Wirtschaftskammermitglieder zuständig fühlt, setzen wir nun neue, drastischere Schritte. In Kürze publizieren wir unsere Presseaussendung, die sich an JournalistInnen landesweit richtet und ihnen auch persönlich zugestellt wurde.
Bitte verbreiten Sie diese Presseaussendung in Ihren Kreisen. Es gilt, den Druck auf die Behörden zu erhöhen. Uns reichts. Senden Sie sie an Ihnen bekannte Entscheidungsträger, verbreiten Sie die Nachricht unter befreundeten JournalistInnen. Es geht um die Existenz unserer Berufsgruppe.
 

Das Thema Telemedizin inkl. Telereha ist aktuell stark im Gespräch. Wir versuchen, praktikable Teillösungen zu erwirken, die über Corona hinaus keine rechtlichen Probleme für KollegInnen bedeuten. Achtung: Telemedizinische Anwendungen sind derzeit NICHT im Berufsbild enthalten. Derzeit greifen unsere beruflichen Haftpflichtversicherungen im Schadensfall nicht.
Heute erging ein Schreiben an die Behörden, in der wir abermals eindringlich um die Bearbeitung unserer Anliegen hinsichtlich Telemedizin ersuchen.
Im Downloadbereich dieser Seite finden Sie nun einen Leitfaden für Telemedizin. [Nachtrag 1. April 2020: Der Leitfaden ist nicht mehr aktuell und wurde daher entfernt.] Bitte lesen Sie diesen aufmerksam durch und wägen Sie für sich ab, ob Telekonsultation oder sogar Telerehabilitation für Ihre persönliche Arbeit möglich ist.

 

Stand: 17. März 2020, 15:58 Uhr

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In den nächsten Tagen ist nicht damit zu rechnen, dass eine behördliche Sperrung stattfindet. Wir bitten Sie, von Einzelanfragen bei Behörden abzusehen. Auch dort herrscht massive Überlastung.

 

Zum gegebenen Zeitpunkt werden wir auch mediale Aktivitäten setzen. Bitte vertrauen Sie uns. Wir sind vorbereitet, Presseaussendungen auszuschicken und sind in Kontakt mit diversen Medien.

 

Zum Thema der Telemedizin, unseren Aktivitäten und weiteren Entwicklungen geben wir demnächst weitere Informationen bekannt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, praktikable Lösungen anzubieten.

 

Das nächste Update liefern wir Ihnen um 16 Uhr.

 

Stand: 17. März 2020, 11:08 Uhr

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Die Lage stellt sich heute nicht so klar dar, wie wir es erhofft haben. Was bedeutet es, dass Leute, die Therapien haben, von den Verkehrsbeschränkungen ausgenommen sind?
Fakt ist: PhysiotherapeutInnen dürfen die Praxen weiterhin geöffnet halten. Es liegt keine behördliche Anordnung zur Schließung physiotherapeutischer Praxen vor.

Physio Austria selbst ist nicht befugt, Schließung anzuordnen. Wir können lediglich die Empfehlung abgeben, die Praxis geschlossen zu halten. Das tun wir.
Uns ist die Relevanz einer behördlichen Schließung für Anspruchsentschädigungen natürlich bekannt. Aktuell gibt es vonseiten der Behörden keine Stellungnahme dazu.

Auch die Ärztevertretungen rufen die Ärzteschaft – welche mitunter keinen entsprechend engen Körperkontakt hat – auf den PatientInnenverkehr auf Notfälle zu beschränken und andere Tools zu nutzen und den persönlichen Kontakt zu meiden. Das zeigt die Brisanz der Thematik nochmals auf.

Es ist uns derzeit nicht möglich, jede Individualsituationen zu beleuchten. Deshalb sprechen wir aus, was für den Großteil von Ihnen gilt: PhysiotherapeutInnen pflegen im Rahmen der Behandlung oftmals engen Körperkontakt mit ihren PatientInnen (hands on). Die Einhaltung eines empfohlenen Sicherheitsabstands ist in der Behandlung in der Regel – v.a. bei vulnerablen Gruppen – nicht möglich. Es ist daher nicht empfehlenswert, ohne Schutzkleidung und Mundmasken zu arbeiten – nicht nur PatientInnen gegenüber, sondern auch hinsichtlich Ihres persönlichen Schutzes. Auch Sie als BehandlerIn wissen nicht, wo sich IhrE PatientIn vor der Behandlung aufgehalten hat. Unterstützende Schutzvorkehrungen für PhysiotherapeutInnen im niedergelassenen Bereich vonseiten der Behörden gibt es derzeit jedoch keine. Ein Zugang zu Schutzkleidung und Mundmasken ist derzeit also noch nicht gegeben.

Laut Handlungsempfehlung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz für freiberufliche MTD und DGKP sind PatientInnenkontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. Termine mit infizierten Personen und Personen, die als Verdachtsfälle gelten, sind jedenfalls zu verschieben. Bei allen anderen, insbesondere besonders schutzbedürftigen Personen, ist zu überlegen, ob die Therapie den Nachteil, der durch die Kontakte entsteht, aufwiegt.
Die Entscheidungen (Praxisschließung? PatientInnen absagen?) haben auch wirtschaftliche Aspekte für PhysiotherapeutInnen, sodass der Umgang mit diesen Fragestellungen jedeR PhysiotherapeutIn für sich entscheiden muss. Wie auch bei vielen anderen Berufsgruppen – wie auch von der Ärztekammer verlautbart – werden diese Ausnahmesituation und eventuelle Maßnahmen einen Einnahmeausfall mit sich bringen.

Uns ist durchaus bewusst, dass mit der Empfehlung zur einstweiligen Schließung existenzielle Ängste einhergehen.
• Wer entschädigt den Verdienstentgang?
• Wie bleiben wir liquide?
• Wie lange gelten diese Regelungen?
• Gibt es Sanktionen von Kostenträgern, wenn die Praxis geschlossen bleibt?

Seien Sie versichert, dass wir Sie informieren, sobald wir definitive Antworten auf diese wichtigen Fragen geben können. Das Präsidium und Bundesverbandsbüro sind laufend mit EntscheidungsträgerInnen der Politik und Ministerien und den VertreterInnnen anderer Berufsgruppen in Kontakt. Wir ersuchen Sie daher dringend, von Einzelanfragen bei diesen Stellen abzusehen, um die Behörden in dieser Ausnahmesituation nicht zu überlasten und dabei eventuell sogar bundesweite Bestrebungen zu behindern.
Hinzu kommt, dass angestellte KollegInnen auf Anweisung ihres Dienstgebers vereinzelt auch weiterhin arbeiten müssen, selbst wenn sie persönlich davon absehen würden. Wir arbeiten auch in dieser Hinsicht intensiv an gemeinsamen Lösungen mit den Behörden. Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen aus dem Angestelltenbereich.

Initiativen und Schreiben an die Behörden
Physio Austria hat die oben stehenden Aspekte auch bereits bei Bundes- und Vizekanzler, zuständigen Ministerien (Gesundheit und Finanz), Landessanitätsdirektionen, Gesundheitssprechern aller Parteien und Mitgliedern des Krisenstabs eingebracht.
So haben wir dringend konkrete Informationen eingefordert, ob und wo die Möglichkeit besteht entsprechende Schutzbekleidung und Masken zu beziehen.
Wir haben um dringende Stellungnahme ersucht wie von Seiten der Behörden, die Schutzmaßnahmen für PhysiotherapeutInnen gewährleistet und von öffentlicher Seite zur Verfügung gestellt werden.
Zudem haben wir über unsere Empfehlung zur Praxisschließung und Einstellung von Hausbesuchen in dieser kritischen Phase bekannt gegeben, dass es derzeit keine unterstützende Schutzvorkehrungen für unseren Beruf vonseiten der Behörden gibt.
Ebenso haben wir die Möglichkeit der Telerehabilitation, wie sie bereits für eine kleine Anzahl von Gesundheitsberufen in dieser Ausnahmephase gewährt wird, eingefordert. Dies böte für eine erhebliche Anzahl an in Behandlung befindlichen Personen und für die KollegInnen in der Praxis die Möglicheit, auf gesunde Art und Weise die Therapie fortzusetzen und auch die Alltagsroutine zumindest in einem gewissen Maße weiterzuführen, wissen wir ja auch, dass eine Strukturierung des Tages auch in dieser Ausnahmesituation wesentlich ist, um diese Zeit gut zu durchstehen.
Weiters haben wir nochmals unterstrichen, dass neben den Maßnahmen des Gesundheitsschutzes auch Maßnahmen für freiberuflich tätige KollegInnen – welche durch diese Situation möglicherweise, wie auch Gewerbetreibende, finanziellen und damit verbundenen existentiellen Nöten begegnen – zur finanziellen Unterstützung vorzusehen sind.

 

Für alle Tiroler KollegInnen: Der Informationsabend zum Thema Kassenverträge in Tirol am 20. März ist abgesagt.

 

Stand: 16. März 2020, 14:56 Uhr

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Schau auf dich, schau auf mich. Innerhalb der nächsten Stunden ist mit Erlässen zu rechnen. Physio Austria empfiehlt, physiotherapeutische Praxen bis auf Weiteres geschlossen zu halten. Des Weiteren empfehlen wir, in dieser hochkritischen Phase der Ausbreitung auf Hausbesuche zu verzichten. Hausbesuche betreffen größtenteils besonders schutzbedürftige Personen und die Einhaltung der Hygienemaßnahmen kann in diesem Bereich durch die körpernahe Arbeit nicht gewährleistet werden. 

Ein Antrag auf Herabsetzung und Stundung der SVS-Beitrage und Einkommenssteuervorauszahlung für 2020 ist ab sofort möglich. Selbst wenn das den Verdienstentgang nicht kompensiert, ist das eine erste Maßnahme zur Entlastung.

 

Stand: 15. März 2020, 17:55 Uhr

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Unter diesem Link finden Sie Handlungsempfehlungen für freiberuflich tätige MTD bezogen auf die momentane Situation, die mit dem heutigen Tag ausgegeben wurden. [Nachtrag 30. März: Das Dokument wurde von der Seite des Ministeriums entfernt, da die Handlungsempfehlungen durch das Ministerium überarbeitet werden.]

Physio Austria ist bewusst, dass die aktuelle Situation v.a. für freiberuflich tätige Berufsangehörige eine besonders herausfordernde und mitunter existenzbedrohende ist. Wir werden uns weiterhin für Kompensationsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Verdienstentgang einsetzen und Sie über weitere Entwicklungen informiert halten. 

Wir sehen reine Handlungsempfehlungen in dieser prekären Situation als nicht ausreichend an. Wir fordern klare Regelungen, welche die Existenz von Berufsangehörigen sichern. Niemand soll gezwungen sein, aus einer drohenden wirtschaftlichen Notlage heraus sich selbst, PatientInnen und eigene Angehörige in eine riskante gesundheitliche Situation zu bringen. Wir denken über die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit einer akkordierten Aktion zum jetzigen Zeitpunkt nach und werden Sie über unsere Medien informiert halten.

Stand 13. März 2020, 20:40

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Nach der Pressekonferenz ist vor der Pressekonferenz: Wir haben noch keine Antwort seitens der Behörden auf die Frage, ob physiotherapeutische Praxen geschlossen und Hausbesuche eingestellt werden müssen.
Wir informieren selbstverständlich sofort, sobald uns nähere Informationen vorliegen.
Einzelne Anfragen an uns haben derzeit keinen Sinn, da wir sie a) nicht beantworten können und uns aktuell b) wesentliche Zeitressourcen nehmen, bei den Behörden intensiv zu urgieren. Wir bitten um Geduld und danken für euer Verständnis!

Stand: 13. März 2020, 16:30 Uhr

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Gemeinsam mit dem Verband der DiaetologInnen, Ergotherapie Austria und logopädieaustria hat Physio Austria am 12. März 2020 Entscheidungsträger adressiert und auf die Situation der freiberuflich tätigen Angehörigen von Gesundheitsberufen hinweisen. Das Schreiben finden Sie im Downloadbereich dieser Seite.

 

 

Es gibt in den ersten Wiener Pflegeheimen Restriktionen aufgrund des Coronavirus. Es wird KollegInnen untersagt, das entsprechende Heim zu betreten. KWP-Heime sind derzeit noch zugänglich. Wir arbeiten an einer Lösung auf ministerieller Ebene und mit den innerhalb der ÖGK jetzt für uns Zuständigen.

Folgende Information erging auch vonseiten der ÖGK, mit der wir in engem Kontakt stehen, an den Landesverband Wien:

 

Die Verunsicherung aufgrund der derzeitigen COVID-19-Situation können wir sehr gut nachvollziehen und die Anfragen bzgl. Hausbesuche häufen sich. Wir möchten Sie als Berufsverband über folgende Entscheidung informieren. Es wird von uns keine Richtlinien oder Vorgaben in Bezug auf Hausbesuche geben. Die Entscheidung ob Hausbesuche stattfinden, obliegt unseren Vertragspartner*innen. Sollten sich diese gegen Hausbesuche, aufgrund der derzeitigen COVID-19-Situation, entscheiden, werden wir keinerlei Maßnahmen oder Sanktionen setzen.

Wir bitten Sie diese Information an Ihre Kolleg*innen weiterzugeben. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.
 

Abt. Vertragspartnerverrechnung und Verhandlung

Versorgungsmanagement 1
Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien

Tel. +43 5 0766-111910

www.gesundheitskasse.at

 

Stand: 12. März 2020
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Auf Anfrage beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat Physio Austria folgende Antwort vom S3 Krisenstab Covid-19 für die Situation (freiberuflich tätiger) PhysiotherapeutInnen erhalten:

„Eine wesentliche Maßnahme zur Risikoreduktion besteht in der sozialen Distanzierung, insbesondere für vulnerable Gruppen. Es ist im Einzelfall zu klären, ob der Vorteil einer Betreuung durch Physiotherapeutinnen/Physiotherapeuten den Nachteil, der sich durch die Kontakte ergibt, aufwiegt. Dabei ist eine Abstimmung zwischen Patientin/Patient, behandelnder/behandelnden Ärztin/Arzt und Physiotherapeutin/Physiotherapeut wichtig.

Selbstverständlich sind alle Hygienemaßnahmen zu beachten, die das Risiko einer Infektion bzw. Übertragung verhindern.

Ihr Wunsch auf Handlungsanleitungen für Ihre Berufsgruppe wird gerne entgegen genommen.“

 

Es erreichen uns zahlreiche Fragen, wie in der freiberuflichen Berufsausübung mit einem Verdienstentgang umzugehen ist und inwiefern finanzielle Unterstützung (von Seiten des Bundes) möglich wäre. Wir sind hierzu mit diversen zuständigen Stellen in Kontakt. Es gilt unterschiedliche Aspekte und Ausganslagen (Quarantäne, Kinderbetreuung, Schließung von Pflegeheimen für Externe etc.) zu berücksichtigen.

Sobald uns konkrete Informationen zur Verfügung stehen, werden wir über unsere Medien gesondert darüber berichten. Aktuell können wir keine abschließende Antwort auf die einlangenden Fragen geben.

 

Ergänzung nach telefonischer Auskunft des BMSGPK (Abteilung IX/A/4, Rechtsangelegenheiten Arzneimittel, Medizinprodukte, Apotheken, Krankenanstalten, übertragbare Krankheiten):

Zu allererst wird an die Eigenverantwortlichkeit der PhysiotherapeutInnen appelliert.

Betont wird weiterhin, dass eine wesentliche Maßnahme zur Risikoreduktion in der sozialen Distanzierung, insbesondere für vulnerable Gruppen, besteht. Dies gilt auch für Hausbesuche.

Bei Unsicherheit hinsichtlich des eigenen Gesundheitszustandes oder jenes der Behandelten ist derzeit von einer Behandlung abzusehen und die Coronavirus-Gesundheitsnummer 1450 zu kontaktieren.

Hygienemaßnahmen, die das Risiko einer Infektion bzw. Übertragung verhindern, sind jedenfalls zu beachten.

Konkret angesprochene mögliche Zahlungen basierend auf dem Epidemiegesetz durch den Bund aufgrund von Verdienstentgang sind dezidiert nur in jenen individuellen Fällen möglich, wenn sich die Bezirksverwaltungsbehörde direkt an einen Physiotherapeuten oder eine Physiotherapeutin wendet und die Berufsausübung konkret untersagt wird.

Welche anderen finanziellen Unterstützungsmaßnahmen es mitunter geben könnte, kann aktuell noch nicht gesagt werden.

Stand: 11. März 2020

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Wo finden PhysiotherapeutInnen Informationen zur aktuellen Situation und zum Thema Coronavirus? Ein Update.

Die Webseite der AGES, Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, stellt gesicherte Informationen und den aktuellen Wissensstand zur Verfügung.

Alle Informationen finden Sie hier.

Neben der Befassung durch die AGES können Sie auf die Informationen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz BMSGPK zurückgreifen.

Auf spezifische Maßnahmen für PhysiotherapeutInnen wurden wir bislang – auch auf Nachfrage beim Bundesministerium – nicht hingewiesen. Für einen möglichen Aushang in der Praxis oder als Information auf Ihrer Webseite empfiehlt sich das Dokument, welches Sie hier finden.

Weiteres Informationsmaterial finden Sie hier.

Der WCPT, Weltverband für Physiotherapie, stellt ebenfalls Informationen und eine Sammlung von Links auf seiner Webseite zur Verfügung.

Stand: 10. März 2020

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Die Webseite der AGES, Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, stellt gesicherte Informationen und den aktuellen Wissensstand zur Verfügung.

Alle Informationen finden Sie hier.

 

Stand: 2. März 2020http://www.usp.gv.at