Informationen für Patient*innen

Bitte nehmen Sie vor der ersten Therapie telefonisch Kontakt mit Ihrer/Ihrem Physiotherapeut*in auf.

Im Rahmen eines ersten Gespräches werden gerne auf Nachfrage auch die mitunter neuen Abläufe aufgrund der geänderten Schutz- und Hygienemaßnahmen erläutert. Ebenso wird Ihr aktueller Gesundheitsstatus erhoben und Sie werden darüber aufgeklärt, dass das Tragen einer FFP2-Maske in der Physiotherapie erforderlich ist.

Generell gilt in den Physiotherapie-Praxisräumen:

  • Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske (sowohl in der Einzeltherapie, als auch in der Gruppe und auch Outdoor, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann)
  • Aktuell gibt es in der freien Praxis keine 3-G Pflicht. Sowohl für Patient*innen als auch für Therapeut*innen. In einigen Einrichtungen, wird dennoch ein Nachweis verlangt. Bitte informieren Sie sich vorab über die Gegebenheiten.
  • Achten Sie auf Händehygiene (kein Händeschütteln, regelmäßiges Waschen und/oder Desinfizieren der Hände).
  • Hust-Schnäuz-Nies-Etikette: Nicht in die Handfläche husten oder niesen! Stattdessen falls notwendig ein Einmaltaschentuch oder die Ellenbeuge verwenden. Beim Husten/Niesen auch trotz Maskenpflicht abwenden.  
  • Bitte kommen Sie nicht krank zur Therapie.
  • Bei Auffälligkeiten oder Krankheitsgefühl vor und auch nach einer Behandlung, informieren Sie bitte Ihrer/n Physiotherapeut*in telefonisch. Diese Informationen sind zu Ihrem als auch dem Schutz anderer Patient*innen überaus wichtig! Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Weiterführende Informationen:

Physiotherapie zählt zur notwendigen Gesundheitsversorgung und ist gemäß der 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung (2. COVID-19-BMV) unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen, die auch weiterhin für den Gesundheitsbereich gelten, uneingeschränkt möglich. Auch Hausbesuche können durchgeführt werden. Ihr/e Physiotherapeut*in kann als Sicherheitsmaßnahme von Ihnen einen 3G-Nachweis verlangen, auch wenn dies nach der aktuell in Geltung stehenden Verordnung als Mindestauflage nicht verpflichtend ist. Patient*innen, Besucher*innen und Begleitpersonen sind weiterhin verpflichtet, durchgehend eine „Maske“ zu tragen. Als Maske im Sinne der 2. COVID-19-BMV gilt eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard (siehe § 2 Abs. 1).

Der sorgsame Umgang mit Schutzvorkehrungen bzw. -ausrüstung im besonders sensiblen Gesundheitsbereich ist weiterhin wesentlich – nicht nur zum Eigen-, sondern auch zum Fremdschutz. Patient*innen und deren Begleitpersonen müssen derzeit keinen 3-G-Nachweis (getestet, geimpft, genesen) erbringen können, um Gesundheitsdienstleistungen (Physiotherapie, ärztliche Behandlung) in Anspruch nehmen zu dürfen. Sie müssen jedoch sehr wohl durchgehend eine FFP2-Maske tragen. Bei Gesundheitsdienstleistungen handelt es sich ausdrücklich nicht um Handel oder gewerbliche Dienstleistungen, sondern um Gesundheitsdienstleistungen, die auch in der nunmehr 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung gesondert geregelt sind. Beachten Sie jedoch, dass für Physiotherapeut*innen dennoch die Möglichkeit besteht, einen 3-G-Nachweis von Ihnen zu verlangen, auch wenn dies nicht per geltender Verordnung als Mindestauflage verpflichtend festgelegt ist.

Erbringer*innen von Gesundheitsdienstleistungen werden auch in der aktuellen 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung (2. COVID-19-BMV) explizit mit eigenen Regelungen (§§ 4,6) bedacht. Die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (wie Arztbesuche oder physiotherapeutische Behandlungen) stellt für die gesamte Bevölkerung wie insbesondere auch für vulnerable Patient*innen einen wesentlichen Teil der Gesundheitsversorgung dar und daher gelten im Gesundheitsbereich unabhängig von den unterschiedlichen Maßnahmen in anderen Bereichen strengere Schutzmaßnahmen. Damit soll ein Aufrechthalten des Angebots in jedem Fall gewährleistet bleiben und selbst kleinsten Risiken, die zu einem Ausfall der Gesundheitsdienstleistungen vor Ort führen können vorgebeugt werden.

Folgende Regelungen gelten für Ihre/n Physiotherapeut*In: Freiberufliche Physiotherapeut*innen („Betreiber*innen“) und deren Mitarbeiter*innen sowie freiberufliche Physiotherapeut*innen als sog. externe Gesundheitsdienstleister*innen müssen bei unmittelbarem Patient*innenkontakt verpflichtend eine FFP2-Maske tragen, sofern das Infektionsrisiko durch technische Schutzmaßnahmen, wie die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden, nicht minimiert werden kann (siehe § 6 Abs. 4). Anmerkung: Von einer FFP2-Maskenpflicht kann ausschließlich dann Abstand genommen werden, wenn das Infektionsrisiko durch geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann! Die in der Verordnung explizit angeführten Schutzvorkehrungen (Plexiglasscheiben oder Trennwände) stellen jedoch für die physiotherapeutische Berufsausübung keine geeigneten Schutzvorkehrungen dar, zumal für die Durchführung einer Krankenbehandlung oder präventiven Maßnahme unmittelbarer physischer Kontakt zu Patient*innen/Klient*innen unerlässlich ist. Die FFP2-Maskenpflicht bleibt daher bei der physiotherapeutischen Berufsausübung unverändert bestehen.

Nur für Physiotherapeut*innen als Mitarbeiter*innen und externe Gesundheitsdienstleister*innen von Krankenanstalten und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe sieht die 2. COVID-19-BMV neben der FFP2-Maskenpflicht zusätzlich eine 3-G Nachweispflicht (Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr) vor.

Anmerkung: Für den freiberuflichen physiotherapeutischen Bereich besteht trotz Abschaffung der 3-G Nachweispflicht unverändert die Möglichkeit, „[…] soweit für Arbeitsorte im Hinblick auf […] die Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr keine Regelungen mehr vorgesehen sind, […] – wie auch bisher – in begründeten Fällen über diese Verordnung hinausgehende, strengere Regelungen vorgesehen werden können […]“. Der/die Betreiber*in einer physiotherapeutischen Praxis hat daher die Möglichkeit, ergänzende Maßnahmen zum Infektionsschutz beizubehalten oder einzuführen (z.B. G-Nachweispflicht, regelmäßige Testpflicht des Teams).

Bitte nehmen Sie vor der ersten Therapie telefonisch Kontakt mit Ihrer/m Physiotherapeut*in auf. Dies hat auch den Grund, dass Physiotherapeut*innen wie alle weiteren niedergelassenen Gesundheitsberufe entsprechend der aktuellen 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung verpflichtet sind, ein Covid-19-Präventionskonzept für ihre Praxis zu verwenden. Im Rahmen eines ersten Gespräches werden gerne auf Nachfrage auch die mitunter neuen Abläufe aufgrund der geänderten Schutz- und Hygienemaßnahmen erläutert. Ebenso wird Ihr aktueller Gesundheitsstatus erhoben und Sie werden darüber aufgeklärt, dass das Tragen einer FFP2-Maske in der Physiotherapie erforderlich ist.

Stand: 03. Juni 2022