Informationen für PatientInnen

Physiotherapie ist unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen, die weiterhin für den Gesundheitsbereich gelten, uneingeschränkt möglich. Auch Hausbesuche können durchgeführt werden. Als PatientIn benötigen Sie keinen 3-G-Nachweis, er darf jedoch von Ihrem oder Ihrer PhysiotherapeutIn verlangt werden. PatientInnen müssen in geschlossenen Räumen einen FFP2-Maske tragen.

 

Der sorgsame Umgang mit Schutzvorkehrungen bzw. -ausrüstung im besonders sensiblen Gesundheitsbereich ist weiterhin wesentlich – nicht nur zum Eigen-, sondern auch zum Fremdschutz. PatientInnen müssen derzeit keinen 3-G-Nachweis (getestet, geimpft, genesen) erbringen können, um Gesundheitsdienstleistungen (Physiotherapie, ärztliche Behandlung) in Anspruch nehmen zu dürfen. Sie müssen jedoch sehr wohl eine FFP2-Maske tragen. Bei Gesundheitsdienstleistungen handelt es sich ausdrücklich nicht um Handel oder gewerbliche Dienstleistungen, sondern um Gesundheitsdienstleistungen, die in der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung gesondert geregelt (§11) sind. Beachten Sie jedoch, dass für PhysiotherapeutInnen die Möglichkeit besteht, einen 3-G-Nachweis von Ihnen zu verlangen, auch wenn dies gesetzlich nicht vorgesehen ist. IhrE PhysiotherapeutIn muss über einen gültigen Nachweis der Erfüllung einer der 3G verfügen und einen eng anliegenden MNS oder andernfalls durchgehend eine FFP2-Maske tragen. Selbstverständlich besteht auch für Sie als PatientIn die Möglichkeit IhreN behandelndeN PhysiotherapeutIn nach deren 3G Nachweis zu fragen.

DienstleistungserbringerInnen im Gesundheits- und Pflegebereich werden explizit mit eigenen Regelungen bedacht.
Die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (wie Arztbesuche oder physiotherapeutische Behandlungen) kann in manchen Fällen zwingend erforderlich und unaufschiebbar sein. Daher gelten im Gesundheitsbereich unabhängig von Maßnahmen in anderen Bereichen mitunter strengere Schutzmaßnahmen. Damit soll ein Aufrechthalten des Angebots in jedem Fall gewährleistet bleiben und selbst kleinsten Risiken, die zu einem Ausfall der Gesundheitsdienstleistungen vor Ort führen können (Übertragungsrestrisiko trotz Impfung, Clusterbildungen durch Virusvarianten), vorgebeugt werden.

Bitte nehmen Sie vor der ersten Therapie telefonisch Kontakt mit Ihrem Physiotherapeuten bzw. Ihrer Physiotherapeutin auf. Im Rahmen eines ersten Gespräches werden die nun mitunter neuen Abläufe aufgrund der geänderten Schutz- und Hygienemaßnahmen anlässlich der Corona-Ausnahmesituation besprochen. Ebenso wird Ihr aktueller Gesundheitsstatus erhoben und Sie werden aufgeklärt, dass das Tragen einer FFP2-Maske in der Physiotherapie erforderlich ist.

Generell gilt in den Physiotherapie-Praxisräumen:

  • Achten Sie auf Händehygiene (kein Händeschütteln, regelmäßiges Waschen und/oder Desinfizieren der Hände).
  • Hust-Schnäuz-Nies-Etikette: Nicht in die Handfläche husten oder niesen! Stattdessen ein Einmaltaschentuch oder die Ellenbeuge verwenden. Beim Husten/Niesen abwenden.
  • Sie werden ersucht, auch weiterhin Abstand zu halten, wo es möglich ist.
  • Beachten Sie die Unterweisungen der PhysiotherapeutInnen (und deren Angestellten), Hygieneregelungen sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

 

Es wird nach wie vor empfohlen, eine kontinuierliche Selbstüberwachung (Körpertemperatur, Symptome, Allgemeinzustand) durchzuführen, wenn Sie Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen. Bei Auffälligkeiten nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit Ihrem Physiotherapeuten oder Ihrer Physiotherapeutin auf.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: 17. September 2021