GIZ Sportphysiowoche 2019

Wie schon in den letzten Jahren, wurden die Sporthighlights 2019/2020 in bestem Rahmen innerhalb der GIZ Sportphysiowoche präsentiert und diskutiert.

Das wissenschaftliche Programm unter der fachlichen Leitung von Barbara Amhof, BA, MSc und Alexander Baillou, Msc gestaltete sich wie immer vielfältig und interessant.
Bei Vorträgen und Workshops über Prävention im Fußball, Boxen in der Physiotherapie, Olympisches Skateboarden und verletzungsfreies Stürzen, sowie Physiotherapie beim olympischen Turnen konnten Eindrücke über die Art der Beanspruchung und die im Vordergrund stehenden Verletzungsmuster gewonnen werden. Auch das High Intensity Intervalltraining in der Rehabilitation oder Evidenzbasiertes Training in der Osteoporosetherapie wurden anschaulich dargelegt und Tipps dazu gegeben, dieses optimal in der Physiotherapie zu implementieren.
Der Handstand als Core-Übung schlechthin kam in einem Workshop zur Anwendung, es wurde das Themenfeld „Sport mit Totalendoprothese aus physiotherapeutischer Sicht“ diskutiert, Physiotherapie im Biathlonsport wurde vorgestellt und auch jüngere Sportarten wie CrossFit und Schulterrehabilitation, oder Neue Herausforderungen im olympischen Klettern kamen nicht zu kurz – es konnten beispielsweise passende Assessments für CrossFit Sportler ausprobiert werden.
Der Ablauf war perfekt organisiert, am Vormittag konnte man sich entscheiden für Workshops oder auch gleichzeitig stattfindende Vorträge aus ärztlicher Sicht wie z.B. Sport mit koronarer Herzkrankheit oder Chirurgische Therapie von Sehnenschäden uvm.
Bei den Abendveranstaltungen hatte man genügend Zeit für erweiterte und angeregte Gespräche sowie Netzwerken mit PhysiotherapeutInnne und ÄrztInnen. Alles in allem eine gelungene, aufschlussreiche und perfekt abgerundete Sport-Highlights-Physiowoche, bei der man viele neue Eindrücke sowie Erkenntnisse zu Behandlungsansätzen gewinnen oder vertiefen konnte.

 

Autorin:
Karin Tresohlavy MSPhT, MSc