Training inkl. Atemmuskeltraining in der Pulmologie mit Fokus auf post und long COVID

für PatientInnen mit respiratorischer Funktionseinschränkung


Training ist ein wesentlicher Bestandteil der physiotherapeutischen Behandlung von respriatorisch eingeschränkten PatientInnen zur Reduktion von Belastungsdyspnoe, Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Alltag und damit Steigerung der Lebensqualität. Um Training sinnvoll und sicher zu gestalten, werden Einflussfaktoren wie z.B. Kraft und Pumpfähigkeit des Zwerchfells besprochen, ebenso wie die Aufgabe des Zwerchfells hinsichtlich Rupmpfstabilität, aber auch die adäquate Sauerstoffversorgung während des Trainings.

 

Inhalt:

Im Rahmen dieses Seminars werden anhand ausgewählter Funktionseinschränungen der Atmung bei internen (z.B. Covid 19 induziert), neurologischen, orthopädischen und geriatrischen PatientInnen die unterschiedlichen Problemursachen der Einschränkung körperlicher Leistungsfähigkeit diskutiert, deren Schwere anhand ausgewählter Assessments evaluiert sowie Therapieplanung und Durchführung in Theorie und Praxis gelehrt.

 

Assessment-Tools:

  • Tests zur Evaluierung der Atemmuskelkraft und
  • Tests zur Beurteilung allgemeinen Ausdauerleistung unter besonderer Berücksichtung von
  • ADL Tests

 

Ziel:

Die TeilnehmerInnen können diverse Trainingsarten anhand erhobener Asessments durchführen sowie Ursachenerkennung der zugrundeliegenden pathologischen Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit durch Atemnot betreiben.

 

Methode:

  • Theorievorträge und Präsentationen
  • praktische Übungseinheiten
  • Fallbeispiele und Anschauungsmaterialien
  • Diskussion, Austausch, Zeit für Fragen

Das Verhältnis von Theorie und Praxis beträgt ca. 50:50.