Medizinische Trainingstherapie. Modul: Schulter

Funktionsstörungen in den Schultergelenken führen zu Leistungseinbußen bei sportart- bzw. alltagsspezifischer Belastung und zu Überlastungsschäden an den tendomuskulären Strukturen (z.B. Sehnen der Rotatorenmanschette). Nicht selten sind daher mehrere Krankheitsbilder am Schultergelenk ko-lokalisiert, was häufig zu einem geringeren Behandlungserfolg führt. Der Differentialdiagnose kann hier daher eine besondere Bedeutung beigemessen werden.

 

Inhalt:

Die Inhalte des Seminars gliedern sich in theoretische (funktionelle Anatomie, ausgewählte biomechanische Aspekte) und praktische Themen (Differentialdiagnostik, trainingstherapeutische Realisation bestehend aus Stufenplan Stabilisierung Schultergürtel, inklusive Testung und Aktivierung lokaler Stabilisatoren, Stabilisierung mit und ohne Gerät, Wurf-ABC). Thematisiert werden:

  • Instabilität (z.B. Bankart Läsion, konservativ – operativ)
  • Impingement (intern – extern, operativ – konservativ)
  • Labrumläsionen (z.B. SLAP-Läsionen)
  • Rotatorenschanschettenrupturen
  • Frozen shoulder

 

Ziel:

Die TeilnehmerInnen besitzen nach dem Seminar folgende Fähigkeiten:

  • Differentialdiagnostik bei verschiedenen Pathologien des Schultergürtels
  • Erkennen von klinischen Mustern
  • Methodischer Aufbau der Trainingsmethoden anhand der Wundheilungsphasen
  • Indikationsspezifischer Einsatz evidenzbasierter Test- und Behandlungsmethoden