Demenz: Frühdiagnostik, Prävention und Rehabilitation

Die Zahl der PatientInnen mit kognitiven Einbußen wächst stetig. Neben Demenzen führen auch andere Erkrankungen zu kognitiven Defiziten. Bei frühzeitigem Erkennen verbessern sich die Behandlungschancen, präventive Maßnahmen wirken effektiver.
Für die Arbeit der PhysiotherapeutInnen ist ein differenzierter Blick auf kognitive Defizite und Kenntnisse über Erkrankungsformen ein wertvolles Instrument, um gezielte und sinnvolle therapeutische Maßnahmen setzen zu können.

 

Inhalt:

  • Grundlagen der Diagnostik
  • Klassifikation und Formen von Demenzen
  • Differenzialdiagnostik: Demenz - Depression - Delir
  • Wege zur Frühbehandlung - Aufgabe und Rolle der Physiotherapie
  • präventive Aspekte und deren Umsetzung im Therapieprozess
  • spezifische Therapiemaßnahmen

 

Assessment-Tools:

spezifische Demenz-Einschätzungen und Assessments: MMSE, GDS, DOS-Skala, CAM, etc.

 

Ziele:

Die TeilnehmerInnen sollen das Wissen zu Demenzen und zur Differenzialdiagnostik vertiefen. Dies erleichtert es den TherapeutInnen, präventive Maßnahmen in die Behandlung sinnvoll zu integrieren. Weiters werden Möglichkeiten der Einflussnahme bei Sturzgefahr und drohender Immobilität durch therapeutische Maßnahmen und Stärkung von noch vorhandenen Fähigkeiten aufgezeigt. Gerade bei Menschen mit Demenz ist die Orientierung an verbliebenen Ressourcen ein wesentlicher Behandlungsansatz.

 

Methoden:

  • Theorievorträge und Präsentationen
  • Fallbeispiele
  • Diskussion, Austausch, Zeit für Fragen