Cerviko-thorakale Beschwerden - erkennen und behandeln

Atemmuster, -dysfunktionen und Muskelverspannungen

Coronabedingt kam es hier zu einer Terminverschiebung. Dies ist der Ersatztermin für den ursprünglich geplanten Termin (19.-21.3.2021).

 

Atmung bewegt - in vielerlei Hinsicht. Aus physiotherapeutischer Sicht sind vor allem die mechanischen Veränderungen, die direkt mit der Atmung verknüpft sind, sowie der Einfluss auf die Zirkulation interessant. Dies können Veränderungen in der Spannungsverteilung und Druckverteilung im Brustkorb und Bauchraum sein, oder auch eine veränderte Wahrnehmung von Körper und Bewusstsein. Der Fokus auf die Atemfunktion und ganzheitlich erweiterte Lösungsansätze für PatientInnen mit Schmerzen und myofaszialen Verspannungen bietet PhysiotherapeutInnen die Möglichkeit der Behandlung von durch Atem beeinflussbaren Symptomen.

 

Inhalt:

  • Behandlungsformen, die den Einfluss der gelenkten Atmung in den Mittelpunkt von Behandlungstechniken stellen
  • passive, manuelle oder aktive Bewegung - kombinierbar mit vielen bereits gebräuchlichen Behandlungsansätzen
  • Schaffung zusätzlicher Therapiemöglichkeiten für schwer erreichbare Körperregionen

Weiters wird ein Post-Covid-Behandlungsplan angeboten. Mit Hilfe von passenden Assessments – wie dem Atemmuster Score – identifizieren wir die beeinträchtigten Atemparameter und erstellen einen individuellen Behandlungsplan.

Behandlungsplan, diverse Atemtrainingsvariationen:

  • Wiedererlangung von Atemraum
  • Frequenzmodulation
  • Verringerung von Restriktionen im peripheren Atemcontainer
  • Somato-physische Resilienz-Steigerung
  • Graded Exposure (stufenweise Kraft-Ausdauerbelastungspläne)

 

Assessment-Tools:

  • Atemmuster-Score
  • Nijmegen-Fragebogen (zur Hyperventilation)

 

Ziel:

Dieses Seminar vermittelt einfache praktische Werkzeuge zur Befundung und Wiederbefundung der Atemparameter und der Atemmusterdysfunktionen. Zudem erlernen die TeilnehmerInnen eine praktische Verknüpfung von Atemsteuerung und passiven sowie aktiven Behandlungstechniken.

 

Methode:

  • Theorievorträge und Präsentationen
  • praktische Übungseinheiten
  • Fallbeispiele
  • Diskussion, Austausch, Zeit für Fragen

Das Verhältnis von Theorie und Praxis beträgt 30:70.