Werden freiberufliche PhysiotherapeutInnen im Zusammenhang mit der Ausstellung eines Nachweises über das negative Ergebnis eines Antigen-Tests weiterhin als sogenannte „befugte Stelle“ im Sinne der COVID-19-Öffnungsverordnung – COVID-19-ÖV angesehen?

Das Inkrafttreten der Covid-19 Öffnungsverordnung am 19. Mai 2021 hat an der Qualifizierung von freiberuflichen PhysiotherapeutInnen als sogenannte „befugte Stelle“ für die Ausstellung des Nachweises über die negative Antigen-Testung nichts geändert.

In der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (kurz: COVID-19-SchuMaV) wurden freiberufliche PhysiotherapeutInnen erstmals berechtigt, als befugte Stelle Nachweise über Testergebnisse nach Vornahme eines Antigen-Tests auszustellen. Diese Befugnis bleibt auch nach dem Inkrafttreten der Covid-19-ÖV bestehen. Freiberufliche PhysiotherapeutInnen sind daher als befugte Stelle gemäß § 1 Abs. 2 Z. 2 ausdrücklich berechtigt, „Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr“ (dh. Nachweis über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf) auszustellen.
Dies wurde auch jüngst vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz mit Erlass vom 12. Mai 2021 „Aktualisierte Informationen über die Ausstellung von Nachweisen im Zusammenhang mit COVID-19-Testungen“ kommuniziert, der ausdrücklich festhält: „Die vorstehenden Ausführungen gelten sinngemäß für die ab 19. Mai 2021 in Kraft tretende Öffnungsverordnung und die dort vorgesehenen Testverpflichtungen“.
Diesen Erlass können Sie hier abrufen.

 

Stand: 20. Mai 2021
 

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