Kärntens PhysiotherapeutInnen feierten ihr 35-Jahre-Jubiläum

... und weil Menschen ihnen am Herzen liegen, spendeten sie 10.000 Euro für bedürftige KärntnerInnen.

Der Kärntner Landesverband der PhysiotherapeutInnen feierte dieser Tage sein 35jähriges Bestehen. Unter der Leitung der hochgeschätzten Ingeborg Lichtenegger gründeten 3 Diplomierte AssistentInnen der Physikalischen Therapie den Landesverband Kärnten, heute gibt es ca. 250 Mitglieder - davon ca. 150 freiberuflich tätige. Die Entwicklung vom kleinen Gründungsteam bis zum heutigen Landesverband spiegelte sich auch in der großen BesucherInnenzahl wider. In den stilvollen Räumen von Schloss Maria Loretto mit der prachtvollen Umgebung des Wörthersees wurde in einem äußerst gelungener Rahmen der runde Geburtstag gebührend gefeiert. Durch das Beisein von PolitikerInnen sowie den VertreterInnen der Krankenkassen, der Sponsoren und des Bundesverbandes, Physio Austria, wurde das Fest noch aufgewertet.

Es wurde aber nicht nur gefeiert, sondern auch etwas weitergegeben. Im Vorfeld dieser Veranstaltung gab es einen Aktionstag, bei dem alle - egal ob angestellt oder freiberuflich tätig - aufgerufen waren, sich eine Stunde in den Dienst der guten Sache zu stellen und das in der einen Stunde erarbeitete Geld (Lohn bzw. Honorar) für einen guten Zweck zu spenden. Dank dem überwältigenden Mitwirken der Mitglieder an der Spendenaktion - die auch eine sehr große mediale Präsenz hervorrief und somit „nebenbei" eine gute PR-Aktion war - und die Unterstützung durch den Bundesverband kam ein runder Betrag zustande. Vielen Dank dafür. So konnte mit Stolz und großer Freude im Zuge dieser Veranstaltung der Aktion „Kärntner in Not" ein Scheck in Höhe von € 10.000,- überreicht werden. Dies ist eine der höchsten Einzelspenden, die diese Organisation je überreicht bekam.

Die Kärntner PhysiotherapeutInnen haben somit eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihrer Tätigkeit mit Herz und Händen nachgehen. Anschließend gab es viele interessante Gespräche, und es wurde im schönen Ambiente gut gegessen, getanzt und bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich dem ehrenamtlichen Organisationsteam, das dieses Fest zu dem machte, was es geworden ist.

Christian Voith, PT

 

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