Gesundheitspolitik

Differenzieren von physio­therapeutischen Leistungen in Krankenanstalten

Univ.-Prof. DI Dr. Karl Peter Pfeiffer, Rektor der FH JOANNEUM Graz, ist seit 20 Jahren Mitglied des Projektteams, das die Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung (LKF) in Österreich für das Gesundheitsministerium entwickelt hat. In einem Vortrag auf Einladung des Studiengangs „Physiotherapie“ sprach er über die Grundprinzi­pien und Herausforderungen des LKF-Systems.

Von PatientInnendaten bis zur physiotherapeutischen Aufsicht

In der ersten Jahreshälfte hat Physio Austria zu einigen Gesetzesentwürfen Stellungnahmen eingebracht. „inform“ gibt einen kurzen Einblick in die Stellungnahmen zum Thema ELGA (Elektronische Gesundheitsakte), Ethikkommissionen im Rahmen von Krankenanstalten sowie zum MAB-Gesetz (Bundesgesetz über medizinische Assistenzberufe). Anzumerken ist, dass zu Redaktionsschluss noch keine Entscheidungen des Nationalrates vorlagen.


 

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Dr. Schelling über …


 

Die Kranken­versicherung ist kein Anrecht auf Krankheit, sondern auf Gesundheit

Interview mit dem Vorsitzenden des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Dr. Hans Jörg Schelling


 

Hundert Euro für Physiotherapie

Die SVA der gewerblichen Wirtschaft ­bietet für ihre Versicherten als besonderes Service einen „Gesundheitshunderter“ an:

Physio Austria legt Positionen dar

Mit Ende des Jahres 2010 hat der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungen (HV) zu einem Dialog eingeladen, um strategische Handlungsoptionen zur Weiterentwicklung des ­österreichischen ­Gesundheitswesens mit allen Stakeholdern im Gesundheitswesen zu ­diskutieren. Grundlage für diese Diskussion bietet der vom Hauptverband veröffentlichte „Masterplan Gesundheit“.

WGKK vergibt ­Verträge für die ­Behandlung von Kindern

Entsprechend dem oftmals in Ver­trags­verhandlungen getätigten Vorschlag von Physio Austria, wurde in der Wiener Gebietskrankenkassa die Vergabe von Verträgen zur Behandlung von ­Kindern ab 2011 beschlossen. Wien ist somit das ­erste – und derzeit einzige – Bundesland, in dem nach ­bestimmten Qualifikations­kriterien ­zusätzliche Ressourcen für die Behandlung von ­Kindern im Vertragsbereich ­geschaffen werden.

Forderung nach physiotherapeuti­scher Betreuung

Der Mutter-Kind-Pass ist unbestritten ein wertvolles Instrument für die ­Gesundheitsvorsorge sowie für die Früherkennung von Fehlentwicklungen im Säuglings- und Kindesalter. Um eine bestmögliche Betreuung, Vorsorge und Früherkennung für Kinder gewährleisten zu können, sieht Physio ­Austria jedoch noch dringenden Handlungsbedarf für eine Neuorientierung des Mutter-Kind-Passes und unterstützt diese grundsätzliche Forderung der Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, welcher auch Physio Austria angehört.

Alle Jahre wieder die gleiche Bescherung

Nein, das ist keine fröhliche Weihnachtsgeschichte. Trotzdem kommt sie alle Jahre wieder wie das sprichwörtliche Christkind: In Österreich sind therapeutische Behandlungen für Kinder – Physio-, Ergo,- Psychotherapie oder Logopädie – Mangelware, weil kostspielig. Aktuelle Daten liefern ein im internationalen Vergleich beschämendes Bild.

Bestmögliche ­Behandlung für alle

Am 18. Oktober wurde anlässlich der „Qualitätskonferenz Gesundheit 2010“ eine nationale Qualitätsstrategie präsentiert. An deren Entwicklung haben unter der Federführung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), wichtige AkteurInnen im Gesundheitswesen – vom Gesundheitsminsterium über Bundesländer, Sozialversicherungen bis hin zu PatientInnenvertretungen und Berufsverbänden, (noch) nicht jedoch die gehobenen medizinisch-technischen Dienste – mitgewirkt. „Oberstes Ziel ist es, dass sich die Patient­Innen darauf verlassen können, dass sie überall in diesem Land, auf jeder Versorgungsstufe die bestmögliche Behandlung bekommen“, betonte Gesundheitsminister Alois Stöger. – Auch Physio Austria war durch Mag. Nicole Muzar, PT (Ressort Berufspolitik) in diesem Forum vertreten.

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