Bei der Veranstaltung nutzten die Physiotherapeutinnen Dorothea Haslinger, Leiterin der Fachgruppe Arbeit und Gesundheit, und Elke Radinger die Gelegenheit, die Schwerpunkte und den Stellenwert der Physiotherapie in der betrieblichen Gesundheitsförderung zu präsentieren. Dabei war es beiden ein Anliegen möglichst viele Kontakte zu knüpfen, um die Berufsgruppe im Wirtschaftsbereich bekannt zu machen.
„Es war eine gelungene Veranstaltung, da wir als ExpertInnen für betriebliche Gesundheitsförderung weitere Schritte setzen konnten, um uns in der Wirtschaft einen Namen zu machen“, resümiert Dorothea Haslinger.
In Zukunft will die Fachgruppe verstärkt in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein, um bei UnternehmerInnen das Interesse für die Marke „Physiotherapie“ zu wecken.
Gesundheitsförderung und Prävention ist in Wirtschaftskreisen derzeit ein brennendes Thema. „Man hat erkannt“, so Elke Radinger, „dass die Wettbewerbsfähigkeit mitunter von gesunden und zufriedenen MitarbeiterInnen geprägt ist“.
Um Unternehmen zu betrieblicher Gesundheitsförderung zu motivieren, verleiht zum Beispiel das Netzwerk „Betriebliche Gesundheitsförderung“ mit Förderung des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) ein Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung. Dieses Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine Wiederbewerbung ist jederzeit möglich.
Auch das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Und auch dafür gibt es hochkarätige Auszeichnungen. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zeichnete anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz am 28. April Unternehmen mit dem Good Practice Award 2011 aus. Unter den acht Siegern sind übrigens auch zwei österreichische Firmen: voestalpine Hytronics GmbH und voestalpine Weichensysteme GmbH.
Otto Havelka
PhysiotherapeutInnen als ExpertInnen für Betriebliche Gesundheitsförderung





