Physio Austria beim 11.Wiener Rheumatag

Am Mittwoch, 16. November 2011, findet zum elften Mal der Wiener Rheumatag im
Wiener Rathaus statt. Mit dabei ist auch heuer der Berufsverband der
PhysiotherapeutInnen Österreichs, Physio Austria, um RheumapatientInnen, deren
Angehörige sowie interessiertes Publikum über physiotherapeutische Behandlungs- und
Therapiemöglichkeiten bei rheumatischen Erkrankungen zu informieren.

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind in Österreich weit verbreitet und betreffen
jede Altersgruppe. Nicht nur ältere Menschen leiden an rheumatischen Erkrankungen, auch
Kleinkinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind davon - oftmals mit schwerwiegenden
Folgeerkrankungen - betroffen. Trotz der hohen Zahl an RheumapatientInnen gibt es weiterhin
großen Aufklärungsbedarf. Viele sind mit der im Volksmund geläufigen Diagnose „Rheuma“
überfordert, weil sie aufgrund mangelnder Information nicht wissen, wie sie mit der Erkrankung
umgehen können, welche Therapiemöglichkeiten es gibt und worauf sie in ihrem Alltag achten
müssen.
Die Physiotherapie kann durch maßgeschneiderte Bewegungstherapie einen wesentlichen Beitrag zur
Erhaltung und Wiedererlangung der Lebensqualität von RheumapatientInnen leisten.
„Was viele nicht wissen ist, dass es gerade bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zentral ist,
die Bewegung der PatientInnen zu fördern. Aufgrund der Schmerzen tendieren PatientInnen häufig dazu, sich
möglichst wenig zu bewegen- das kann aber kontraproduktiv sein“, so Physiotherapeutin und Vorsitzende des
Physio Austria Landesverbandes Wien, Constance Schlegl. In Kombination mit einer individuell auf die
PatientInnen abgestimmten Schmerztherapie kann die Physiotherapie die Beweglichkeit und Aktivität der
Betroffenen gut fördern. „Die PatientInnen stehen bei der physiotherapeutischen Behandlung im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit dem/der PhysiotherapeutIn wird ein Ziel formuliert und darauf basierend ein individueller
Therapieplan erarbeitet. Das gewährleistet den PatientInnen größtmögliche Qualität und Transparenz und
Folgeerkrankungen können hintan gehalten werden“, so Schlegl.

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