Intensivmedizin

Die PatientInnen auf Intensivstationen sind vielfältigen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Viele PatientInnen sind bewusstlos, sediert oder desorientiert.

Als Folge der daraus resultierenden Inaktivität kommt es zu pathophysiologischen Veränderungen der Lunge, des Herz- Kreislaufsystems und des Bewegungssystems sowie der Wahrnehmung. Hinzu kommt, dass Angst und Desorientierung der IntensivpatientInnen das Schmerzempfinden verstärken können. Schwerpunkte der Physiotherapie auf der Intensivstation sind:

  • Pneumonie- und Thromboseprophylaxe
  • Inhalationstherapie
  • Vorbeugung von orthostatischen Dysregulationen
  • Vermeidung von Muskelschwäche sowie Förderung funktioneller Bewegungsabläufe
  • Vermeidung von Druckschäden an Nerven und anderen Geweben
  • Belüftung der einzelnen Lungenabschnitte und Aktivierung der Atemmuskulatur
  • Sekrettransport
  • Erlernen einer weitestgehend schmerzarmen Hustentechnik
  • Entwöhnung vom Respirator
  • Wahrnehmungsschulung
  • Reduzierung von Schmerzen

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