Innere Medizin

Im Vordergrund steht die ganzheitlich orientierte, teilweise fächerübergreifende (z.B. Herzchirurgie) Arbeit mit den PatientInnen. Die Grundlage für eine zielführende Therapie bilden die Diagnose der zuweisenden ÄrztInnen und der physiotherapeutische Befund, geleitet von den Bedürfnissen der PatientInnen.

Die Ergebnisse des Befundes, die Zielsetzung und der therapeutische Ansatz bestimmen in weiterer Folge die physiotherapeutischen Maßnahmen bezüglich Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation.
Diese sind z.B.:
  • die Schmerzbehandlung
  • die Atemtherapie
  • die Bewegungstherapie nach funktionellen Gesichtspunkten
  • die Rehabilitation bei Koronarerkrankungen
  • das prä- und postoperative Herz- Kreislauftraining
  • stabilisierende Schienen und Verbände
  • uvm.

Bewegungsschulung, Atemtherapie, Körperwahrnehmungsschulung, unterstützende Maßnahmen wie beispielsweise Elektrotherapie, sowie diverse Reizsetzungen über die Haut oder tiefer liegende Strukturen, werden in jeder Behandlung von PhysiotherapeutInnen kombiniert. Die Auswahl der eingesetzten Techniken und die Dauer der einzelnen Behandlung richtet sich nach der körperlichen Belastbarkeit der PatientInnen, nach ihrem Verhalten während der Behandlung und auch nach Risikofaktoren des jeweiligen Krankheitsbildes.

Speziell im Bereich der Kardiologie umfasst das Tätigkeitsfeld der PhysiotherapeutInnen die Behandlung der Patienten auf der Intensivstation genau so, wie die Phase der Spätrehabilitation, in der die PatientInnen gezielt zu dosierter sportlicher Belastung angeregt werden. Auch das Herz-Kreislauftraining von Gesunden in Sportvereinen oder Fitness-Centern steht häufig unter der kompetenten Führung von PhysiotherapeutInnen.

Rheumatologie

Bei der physiotherapeutischen Behandlung im Bereich der Rheumatologie wird besonderes Augenmerk auf das komplexe Bewegungssystem Gelenke-Bänder-Sehnen-Muskulatur gelegt, welches durch den entzündlichen Prozess besonders bedroht ist. Ganze Funktionsketten im Bewegungsablauf und in der Gesamtmotorik können erheblich beeinträchtigt werden. Der Schmerz ist für diese Patienten eine große Belastung. Er verursacht zwangsläufig reflektorische Verspannungen und Schonhaltungen. Im akuten Stadium eines entzündlich generalisierten Schubs stehen die Schmerzlinderung und örtliche Entzündungshemmung, sowie die Kontraktur- und Thromboseprophylaxe im Vordergrund der physiotherapeutischen Behandlung.

Im schubfreien Intervall richtet sich die physiotherapeutische Behandlung nach dem funktionellen therapeutischen Befund der jeweiligen Gelenks- und Muskelbeschwerden. In diesem Stadium sind die Erhaltung und Verbesserung von Gelenksfunktionen und Muskelbalance ebenso Gesichtspunkte der Behandlung, wie die Schulung der Alltagsfunktionen, Beratung und Training von gelenksschonenden bzw. -schützenden Bewegungen und die Beratung zum richtigen Einsatz von Hilfsmitteln.

Das Arbeitsgebiet der Physiotherapie im Bereich der Inneren Medizin umfasst die Erkrankungen

  • der Atemwege und der Lunge
  • des Herzens
  • der Arterien und Venen
  • aus dem Bereich der Rheumatologie
  • des Stoffwechsels
  • des Immunsystems
  • der Verdauungsorgane

 

Kontakt

E-Mail: innere-medizin@physioaustria.at

Tel.: 01 587 99 51

 

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