LV Vorarlberg 2008

Das Jahr 2008 begann für den Physio Austria- Landesverband Vorarlberg mit einem Knaller: Die Vorarlberger GKK weigerte sich hartnäckig, die Physiotherapie-Tarife zu erhöhen, worauf fünf VertragstherapeutInnen ihre Kassenverträge niederlegten (was allerdings erst mit Juli 2008 wirksam wurde).

Im März wurde im Verband eine Neuorganisation der Gruppe beschlossen. Quasi als Intermezzo zur Berufspolitik fand im April der erste Kieferworkshop der freiberuflichen Gruppe statt. Aber schon im Juni begannen wieder die Vorbesprechungen für die Kassentarifverhandlungen.

Das Verhältnis zu den Sozialversicherern ist getrübt. Die GKK will den vom Landesverband für die Verhandlungen gewählten Vertreter der PhysiotherapeutInnen nicht akzeptieren. Als „Notlösung“ stellt sich ein anderer Vertragspartner zur Verfügung. Im Oktober wird schließlich die Anhebung der Kassentarife um 3,2 Prozent genehmigt.

Danach rückte wieder das Verbandsleben mehr in den Vordergrund. Bei „Karrenwanderung und Kässpätzle“ nahmen 47 Personen teil, und ebenso viele kamen im November zur Landesverbandssitzung ins Hotel „Krone“ in Dornbirn und setzten sich dort mit dem Thema „Physiotherapie – gestern – heute – morgen“ auseinander. Das Versicherungsbüro Kollmann gab Aufschluss über die „Risiken in der Physiotherapie“ und ebenfalls im November folgte noch der 2. Kieferworkshop der freiberuflichen Gruppe.

Ludwig de Meyer, PT

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