Vernetztes Denken für Praxis und Institutionen

Systemisch-konstruktivistische Modelle und die daraus resultierenden Handlungsmöglichkeiten können zwischen den verschiedenen Berufsgruppen, sowie den Behandelnden und Ihren PatientInnen durch ihre beziehungsfördernde, lösungs- und ressourcenorientierte Arbeitsweise einen Beitrag zu mehr Effizienz im Gesundheitswesen beitragen. Ein systemischer Ansatz erweitert die persönlichen Denk- Fühl- und Handlungsmöglichkeiten auch in Situationen, in denen die Rahmenbedingungen (möglicherweise) unveränderbar bleiben. Daneben besitzt eine systemische Haltung auch eine persönlichkeits- und berufsfördernde Funktion und trägt damit zu einer Verbesserung der eigenen Gesundheit, des Betriebsklimas und der Behandlungsqualität bei.

In meinem 2-tägigen Seminar lade ich Sie ein, die Grundlagen einer vernetzten Sichtweise kennenzulernen und ihre praktische Anwendung zu erproben.

Inhalt:

  • Theorieinput und Auswirkungen für die Praxis
  • Grundbegriffe und Annahmen systemischen Denkens
  • Die Landkarte ist nicht die Landschaft: Menschliche Erfahrungen sind subjektiv
  • Theorie lebender Systeme: Autopoesis „Wir können niemanden in eine bestimmte Richtung verändern", denn oberstes Ziel eines jeden Systems ist seine Selbsterhaltung
  • Harte und weiche Wirklichkeitskonstruktionen: „Von Eigenschaften zum Verhalten"
  • „Alles ist mit allem vernetzt" zirkuläres Denken in der Praxis
  • Wie Kooperation gelingen kann: „vom Überleben zum Wachstum"
  • Systemisches Werkzeug für (Selbst-) Coaching
  • Psychohygiene
  • Anwendung anhand von Fallbeispielen der TeilnehmerInnen

20.03.2010 - 21.03.2010

Kursgebühr für Mitglieder

€ 220,00

Kursgebühr

€ 275,00

Dauer

16 UE à 45 Min.

Kursart

Zielgruppe