mediocarpale Instabilität - das hyperlaxe, schmerzhafte Handgelenk
PatientInnen (jung, mehrheitlich weiblich) die mit diffusen, wandernden, chronischen, ohne erkennbarer Ursache auftretenden Schmerzen am Handgelenk zum Orthopäden gehen, werden untersucht (Rö, MRT-meist ohne Befund, eventuell Ganglien oder/und Ulnarminusvariante vorhanden), und mit Gips oder Bandagen ruhiggestellt - in vielen Fällen keine Besserung der Beschwerden!
Die Diagnose "mediocarpale Instabilität" ist neu bzw. selten gestellt da meist k e i n e manuelle Untersuchung gemacht wird.
Von ärztlicher Seite gibt es kein Therapieangebot - einzige Chance ist medikamentös mit Antirheumatika bei g l e i c h z e i t i g e r funktioneller Behandlung nach biomechanischen
Grundlagen durch Physio-od. ErgotherapeutInnen.
Ziel:
- Reharmonisierung der Bewegungsabläufe im Carpus durch passive Mobilisation
- Schulung von Kokontraktion der ges. UA-Muskulatur zur Stabilisierung des Carpus
- ADL Training
Inhalt:
- Untersuchungstechnik: 10er Test aus MT Kaltenborn/Evjenth
- Schulung aller Bewegungsabläufe unter passiver Führung der instabilen Segmente bei gleichzeitiger Muskelkräftigung
- Übungen mit Trainingsgeräten (Softball, Federhantel, Theraband, Spaceball, Swingstick, Boing,...)
- Hilfsmittel wenn nötig (Sporttape, Bandage)
- Behandlungsprinzip: Konzept der Kokontraktion der ges. UA Muskulatur zur aktiven
- Stabilisierung des laxen Handgelenkes bei Belastung aus der Neutralstellung bis zur dynamischen Wiederherstellung der Funktion.
Methode: Anatomiewiederholung, Behandlungsvideo, Untersuchung und Behandlung an uns erarbeiten, Anwendung an PatientInnen
Kurszeiten: 14.00-18.00





