Das Portal entstand im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Redaktion wird von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) betreut, der technische Partner ist das Bundesrechenzentrum (BRZ). „Die Nutzer können sich darauf verlassen, dass die Informationen von unabhängigen Experten und Expertinnen geprüft wurden und frei von Firmeninteressen und Werbung sind“, sagt Bundesminister Alois Stöger.
Das Portal ist in enger Kooperation mit wichtigen Partnern, wie der Sozialversicherung, der AGES, den Ärztekammern, der Apothekerkammer, den Patientenanwaltschaften und Vertretern von Selbsthilfegruppen entstanden.
Wo gibt es den nächsten Spezialisten für meine Krankheit? Wo finde ich im Ausland ärztliche Hilfe? Welches Spital hat Erfahrung auf diesem Gebiet? Welche Apotheke hat heute Nachtdienst? Welche Reha-Zentren sind auf Herz-Kreislauferkrankungen spezialisiert? Auf dem neuen offiziellen Gesundheitsportal finden Interessierte wichtige Informationen über Vorsorge, Diagnose- und Behandlungsalternativen gebündelt unter einem Dach. Daneben erhalten sie auch gleich die Hinweise, ob die Sozialversicherung die Kosten der Leistung übernimmt, ob es Selbstbehalte gibt und welche Anträge bzw. Bewilligungen notwendig sind.
Bei der Gestaltung der Website wurde ein besonderes Augenmerk auf Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und Verständlichkeit gelegt. Ein großer Laborteil hilft beim besseren Verstehen der eigenen Befunde, und mit Hilfe von Selbstchecks kann man testen, wie hoch etwa das eigene Risiko ist, an Diabetes zu erkranken. Wissenswertes über die Prüfung und Sicherheit von Medikamenten findet man ebenso wie Informationen über Patientenrechte und Links zu allen wichtigen Institutionen im österreichischen Gesundheitswesen.
„Ich sehe im Gesundheitsportal einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Patientinnen und Patienten. Nur wer informiert ist, kann sich auch an den Entscheidungen, die seine eigene Gesundheit betreffen, beteiligen“, betonte Bundesminister Stöger.
Das Portal versteht sich allerdings weder als Gesundheitsratgeber, noch soll und kann es den Besuch bei ÄrztInnen, TherapeutInnen, etc. ersetzen. Es soll vielmehr den Ratsuchenden dabei helfen, rascher und sicherer an qualitätsgeprüfte und unabhängige Information zu kommen.
Das Gesundheitsportal ist ein „work in progress“ und erweitert ständig sein Informationsangebot. Die nächsten Schwerpunkte werden unter dem Motto „Gesundes Leben“ den Themen Bewegung, Ernährung, Rauchen und Alkohol gewidmet sein.
„In seiner endgültigen Ausbauphase soll das Gesundheitsportal die Eingangstür für den individuellen Zugang aller ÖsterreicherInnen zu ihrem persönlichen Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) sein“, kündigt Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA GmbH, an.
Otto Havelka
Kommentare und Rückmeldungen zu Beiträgen im Gesundheitsportal können auf www.gesundheit.gv.at direkt an dessen Redaktion gesandt werden.
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