„Nur gemeinsam können wir die schwierigen Herausforderungen bewältigen, die das sich entwickelnde Gesundheitswesen an uns stellt“, betonte Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner. Angesichts des steigenden Bedarfs an Dienstleistungen sei es notwendiger denn je, den Gesundheitsberufen jene Anerkennung zu verschaffen, die ihnen zustehe.
Die Gesundheitsberufe-Konferenz versteht sich auch als Vertretung gemeinsamer Anliegen gegenüber der von der Wirtschaftskammer jüngst gegründeten Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich. Bei ihrem ersten Treffen in Wien äußerten sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Berufsgruppen besorgt über den internationalen Trend zur Privatisierung und De-Professionalisierung von Gesundheitsleistungen. Diesen Tendenzen gelte es geschlossen entgegen zu treten.
„Als zentrale Themen für die Gesundheitsberufe-Konferenz sieht Physio Austria, die Auseinandersetzung mit möglichen interdisziplinären Kooperationsformen im extramuralen Bereich im Sinne einer optimalen PatientInnenbetreuung sowie die Wahrung der Tätigkeitsvorbehalte der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe im Sinne der Qualitätssicherung und PatientInnensicherheit“, resümiert Nicole Muzar, Ressort Berufspolitik von Physio Austria.
Der österreichischen Gesundheitsberufe-Konferenz gehören folgende Institutionen und Organisationen an: Österreichische Arbeiterkammer, Österreichische Ärztekammer, Österreichische Apotheker-Kammer, Österreichische Zahnärztekammer, Österreichisches Hebammengremium, ÖGB-Fachgruppenvereinigung für Gesundheitsberufe, Berufsverband der Österreichischen Psychologinnen und Psychologen, Österreichischer Berufsverband für Psychotherapie, Berufsverband Kinderkrankenpflege Österreich, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, dMTF-Verband, Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, Bundesverband österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, Österreichischer Bundesverband der Heilmasseure und Medizinischen Masseure, Österreichische Gesellschaft für KardiotechnikerInnen.
Otto Havelka





